Umweltschutz vs. Profit

kalkkögel1Seit Monaten gibt es in Tirol eine Kontroverse um die Verbindung zweier Schigebiete mittels eines Brückenschlags über die Kalkkögel. Die Kalkkögel (Stubaier Alpen) gelten als Ruhegebiet und dürfen als solches nicht bebaut werden. Während die Tourismusvereinigung und die Wirtschaftskammer Stimmung für ein solches Projekt erzeugen wollen, kündigten die Grünen bereits an, dass dies mit ihnen in der Landesregierung nicht umgesetzt würde.

Am vergangen Samstag rief der ArbeiterInnensportverein Roter Stern Innsbruck zu einer Solidaritätswanderung zu den Kalkkögeln auf. An dieser beteiligten sich rund 50 Personen, unter ihnen die stellvertretende Landeshauptfrau Ingrid Felipe und Fritz Gurgiser vom Transitforum Tirol.

kalkkögel2„Der Konflikt um die Kalkkögel steht symbolhaft für den Schutz unserer Naturjuwele vor der Gier nach Pistenerschließungen. Die Kalkkögel gehören uns allen“, ist Roter-Stern-Vorstand Lukas Haslwanter überzeugt. „Wir danken allen, die Solidarität für die Kalkkögel gezeigt haben, um das steuermillionenschwere Wahnsinnsprojekt ‚Brückenschlag‘ zu stoppen“, so Haslwanter.

Fotos: Unsere Zeitung

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