73 Jahre danach: Hiroshima-Gedenken in Wien und Melk

Am 6. und 9. August jähren sich die Atombomben-Abwürfe auf Hiroshima und Nagasaki zum 73. Mal. Hunderttausende Menschen wurden dabei getötet oder schwer verletzt, zwei Städte fast vollständig zerstört und die umliegenden Gebiete radioaktiv verseucht. Seit Jahrzehnten leiden die Überlebenden (japanisch: „Hibakusha“) an ihren Verletzungen, an Folgekrankheiten und seelischen Nöten. Bis heute erkranken Überlebende der Atombomben-Abwürfe an Krebs und sterben daran.

Die Wiener Friedensbewegung und die Hiroshimagruppe Wien versuchen diese Ereignisse immer wieder in Erinnerung zu rufen und fordern eine Welt ohne Atomwaffen, ohne Krieg und ohne AKWs.

Veranstaltungen zum Gedenken an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki:

Hiroshima-Gedenken 2015 (19)Wien: Die Hiroshima-Veranstaltung beginnt am Montag, den 6. August um 18:00 Uhr am Stephansplatz und wird um ca. 20.30 Uhr mit einem Laternenmarsch zum Teich vor der Karlskirche abgeschlossen. Bei der Aktion werden Grußbotschaften zur Unterstützung des Anliegens einer Welt ohne Atomwaffen, ohne AKWs und ohne Krieg präsentiert (ebenso auf www.hiroshima.at), VertreterInnen der Friedensgruppen sprechen über ihre Arbeit und Ernst Toman von der Friedensinitiative 22 singt Friedenslieder. Bei Schlechtwetter gibt es ein Hiroshima-Gedenken im Domcafe, 1010 Wien, Stephansplatz 3.

Am 9. August, dem Jahrestag des Atombombenabwurfes auf Nagasaki, wird um ca. 20.00 Uhr mit einer traditionellen Buddhistischen Lichterzeremonie bei der Wiener Friedenspagode den Opfern gedacht (Wien 2, Hafenzufahrtsstraße, Bus 80B).

Melk: 
Samstag, 11. August von 10:00 bis 13:00 Uhr Aktion für eine Welt ohne Atomwaffen, ohne AKWs und ohne Krieg in der Fußgängerzone (vor dem Rathaus).

Nähere Informationen: www.hiroshima.at

Fotos: Hiroshima-Gedenken 2015 (Unsere Zeitung); Titelbild: Die aufsteigende Wolke kurz nach der Explosion in Nagasaki, fotografiert von Madsuda Hiromichi in einem Außenbezirk der Stadt (gemeinfrei)

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