Nach dem Tod eines Rekruten gibt es Untersuchungen – TopEasy (9.8.)

Nachrichten leicht verständlich vom 9. August 2017 – In Kooperation mit der Austria Presse Agentur

Nach dem Tod eines Rekruten gibt es Untersuchungen

Rund um das Bundesheer gibt es gerade Aufregung. Ein Rekrut ist nämlich bei einem Marsch gestorben. Ein Marsch ist ein sehr langer Weg, den mehrere Soldaten zu Fuß gehen. Der Rekrut ist an einem Herz-Stillstand gestorben, weil ihm zu heiß gewesen ist. Jetzt sagen einige Leute, dass der Rekrut gestorben ist, weil seine Ausbildner bei der Hitze nicht gut genug aufgepasst haben. Das Bundesheer sagt aber, dass sie aufgepasst haben. Jetzt wird untersucht, wie es wirklich war.

Erklärung: Rekrut

Jeder österreichische Mann muss entweder 6 Monate zum Bundesheer oder 9 Monate zum Zivildienst. Wenn man große körperliche Beschwerden hat, muss man aber nicht. Wenn ein Mann beim Bundesheer anfängt, nennt man ihn auch Rekrut. Den Rekruten wird beim Bundesheer von Ausbildnern gezeigt, wie man Waffen benützt und wie man sich bei einem Krieg oder bei Katastrophen verhält.

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Parlamentsgebäude, Wien (Foto: Gryffindor; Lizenz: CC BY-SA 3.0)

Die Partei Team Stronach ist kein Parlaments-Klub mehr

Das Team Stronach ist eine Partei im österreichischen Parlament. Bisher bildeten die 6 Abgeordneten von dieser Partei einen Klub. Robert Lugar war der Chef von dem Klub. Er und die Abgeordnete Martina Schenk haben den Klub nun verlassen. Ein Klub muss aber aus mindestens 5 Leuten von einer Partei bestehen. Die Partei Team Stronach hat aber nur noch 4 Abgeordnete und ist deshalb kein Parlaments-Klub mehr. Dadurch bekommt die Partei jetzt weniger Geld und verliert auch andere Rechte. Lugar und Schenk könnten bei der Nationalrats-Wahl für andere Parteien antreten.

Erklärung: Nationalrats-Wahl

Am 15. Oktober ist in Österreich die Nationalrats-Wahl. Dabei werden Politiker in das Parlament gewählt. Das ist ein Gebäude, wo die Mitglieder von den Parteien arbeiten. Die Abgeordneten der Parteien beraten und beschließen dort im Nationalrat die Gesetze. Sie halten dort auch politische Reden.

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Dieses Jahr gab es weniger Getreide

In Österreich war es dieses Jahr sehr heiß. Deswegen gibt es heuer auch weniger Getreide als sonst. Die Pflanzen hatten nämlich weniger Wasser. Die Getreide-Bauern können daher nicht so viel verkaufen wie letztes Jahr. Außerdem bekommen sie für das Getreide heuer nicht so viel Geld. In anderen Ländern war das Wetter nämlich besser für das Getreide. Dort gab es mehr Getreide. Weil es so viel Getreide auf der Welt gibt, kostet es auch weniger.

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In Österreich wurden am meisten neue E-Autos angemeldet

Die meisten Autos funktionieren mit Benzin oder Diesel. Aber es gibt auch neue Autos, die mit Strom fahren. Sie heißen E-Autos. In der ganzen EU war der Anteil von neu angemeldeten E-Autos in den ersten 6 Monaten 2017 in Österreich und dem Land Holland am höchsten. Insgesamt wurden in der EU in dieser Zeit 46.000 neue E-Autos verkauft. Die allermeisten von den neuen Autos sind noch immer Diesel- oder Benzin-Autos.

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Ein Mann spazierte mit einer Schlange durch Wien

Fußgänger auf der Kärntner Straße in der Stadt Wien waren am Dienstag sehr überrascht. Ein Mann trug nämlich eine Schlange mit sich herum. Es war eine Tigerpython. Er hatte das Tier um den Hals gewickelt. Er ging mit der Schlange mitten durch die Fußgängerzone. Eine Frau meldete das der Polizei. Die Polizisten nahmen dem Mann die Schlange weg. Sie wurde von der Wiener Tier-Rettung abgeholt. Der Mann wurde angezeigt. Er hat nämlich gegen das Wiener Tier-Haltegesetz verstoßen.

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Informationen zum Projekt „TopEasy“-Nachrichtenüberblick in leicht lesbarer Sprache

Titelbild: Soldaten beim Marschieren (Symbolbild, gemeinfrei)

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