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Infos zur Fußball-WM der Frauen – TopEasy spezial

In Kooperation mit der Austria Presse Agentur

Sprachniveau B1

Fußball-WM der Frauen in Australien und Neuseeland

Die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen findet diesmal in Australien und Neuseeland statt. Sie startet am 20. Juli und endet am 20. August 2023. Erstmals nehmen 32 Frauen-Teams an der Weltmeisterschaft teil. Sie sind in 8 Gruppen mit jeweils 4 Teams eingeteilt. Österreich hat sich nicht für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Österreichs Frauen verloren gegen Schottland im entscheidenden Spiel. Abgekürzt sagt man zur Weltmeisterschaft auch WM.

Eröffnet wird die WM mit dem Spiel Neuseeland gegen Norwegen. Das Spiel findet am 20. Juli um 9.00 Uhr unserer Zeit statt, in Neuseeland ist es dann 19.00 Uhr.

Frauen-Weltmeisterschaft in insgesamt 10 Stadien

Die Weltmeisterschaft der Frauen wird in insgesamt 10 Stadien in 9 Städten ausgetragen. 6 Stadien befinden sich in Australien, 4 in Neuseeland. Das Eröffnungs-Spiel findet im Eden Park in Auckland statt. Auckland liegt auf der Nordinsel von Neuseeland. Das Finale wird im Stadium Australia in Sydney ausgetragen.

Im Stadium Australia findet auch das 1. Spiel der australischen Frauen statt. Australien trifft dabei am 20. Juli auf Irland. Für das Spiel gab es sehr viele Karten-Anfragen. Daher wurde es vom kleineren Allianz Stadium in das größere Stadium Australia verlegt. Rund 80.000 Menschen passen in das Stadion. Insgesamt wurden bereits mehr als 1 Million Karten für die Weltmeisterschaft verkauft. Die WM in Australien und Neuseeland könnte damit die bestbesuchte Sport-Veranstaltung der Frauen aller Zeiten werden.

32 Länder spielen bei der Weltmeisterschaft mit

An der Fußball-Weltmeisterschaft nehmen heuer erstmals 32 Länder teil. Es ist die insgesamt 9. Frauen-WM im Fußball. Bei der 1. WM in China im Jahr 1991 konnten nur 12 Länder teilnehmen. Damals wurden die USA Weltmeisterinnen. Die US-Frauen gewannen auch die letzten beiden Weltmeisterschaften in den Jahren 2015 und 2019.

Insgesamt haben die USA schon 4 WM-Titel bei den Frauen gewonnen. Deutschland wurde bisher 2 Mal Frauen-Weltmeister. Außerdem waren die Teams aus Norwegen und Japan schon 1 Mal Weltmeisterinnen.

Weltmeister USA bei Frauen-WM gegen Niederlande

Die Fußballerinnen aus den USA gehören bei der Weltmeisterschaft in Australien und Neuseeland wieder zu den Favoritinnen. In der Gruppe E spielen sie gegen Vietnam, die Niederlande und Portugal. Europameister England spielt in der Gruppe D gegen Dänemark, China und Haiti. Haiti ist zum ersten Mal bei einer Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen. Insgesamt gibt es 8 Länder, die erstmals bei einer WM dabei sind.

Brasilien zählt diesmal nicht zu den großen Favoriten. Einige bekannte Spielerinnen haben aufgehört. In der Gruppe F treffen die WM-Finalistinnen von 2007 auf Frankreich, Jamaika und Panama. Bekannt ist vor allem auch Brasiliens Trainerin Pia Sundhage aus Schweden.

Die ersten 2 Länder von jeder Gruppe kommen ins Achtelfinale. Dort spielen dann jeweils 2 Länder gegeneinander. Die Siegerinnen kommen eine Runde weiter, die Verliererinnen scheiden aus. Im Finale spielen dann die besten 2 Frauen-Mannschaften um den WM-Sieg.

Putellas und Marta zählen zu den bekanntesten Spielerinnen

Bei der WM spielen einige bekannte Spielerinnen. Zum Beispiel ist die Spanierin Alexia Putellas bereits 2 Mal zur besten Fußballerin der Welt gewählt worden. Allerdings hat sie gerade eine schwere Verletzung überstanden. Trotzdem könnte Putellas ein Star der Fußball-Weltmeisterschaft werden. Sehr bekannt ist auch die 37-jährige Marta aus Brasilien. Für sie ist es wohl die 6. und letzte WM. Sie schoss als einzige Spielerin der Welt bei 5 Weltmeisterschaften mindestens ein Tor.

Die bekanntesten Spielerinnen des US-Teams sind Alex Morgan und Megan Rapinoe. Gastgeber Australien hofft auf Sam Kerr. Sie spielt bei Chelsea in England. Die bekannteste deutsche Spielerin ist Alexandra Popp.

FIFA zahlt rund 102 Millionen Euro Preisgeld bei Frauen-WM

Der Fußball-Weltverband heißt FIFA. Derzeit sind 211 Länder in der FIFA vertreten. Die FIFA zahlt insgesamt rund 102 Millionen Euro Preisgeld bei der Frauen-WM in Australien und Neuseeland. Das ist 3 Mal so viel wie bei der letzten Weltmeisterschaft im Jahr 2019. Aber es ist nur ein Viertel des Geldes der Männer-WM 2022 in Katar. FIFA-Präsident Gianni Infantino will bei der Frauen-WM 2027 das gleiche Preisgeld wie bei der Männer-WM 2026 zahlen.

Bei der Frauen-WM bekommen die qualifizierten Teams diesmal ein Startgeld von rund 1,5 Millionen Euro. Für den Weltmeister-Titel bekommt das erfolgreiche Land knapp 4 Millionen Euro. Aber auch die Spielerinnen bekommen Geld von der FIFA. Mindestens rund 28.000 Euro bekommt jede Spielerin. Jede Weltmeisterin bekommt sogar über 250.000 Euro.

Viele Frauen-Teams haben auch Spitznamen

Viele Frauen-Teams bei der Weltmeisterschaft haben Spitznamen. Ein Spitzname ist eine lieb gemeinte Bezeichnung für Menschen oder Dinge. So wird das australische Frauen-Team zum Beispiel „Matildas“ genannt. Das kommt vom australischen Volkslied „Waltzing Matilda“. In Neuseeland werden die Fußball-Frauen auch Ferns, also Farne, genannt. Farn ist die National-Pflanze in Neuseeland.

Die Brasilianerinnen heißen wie bei den Männern „Selecao“. Das ist Portugiesisch und bedeutet Auswahl. Es werden für die National-Mannschaft eben nur die besten Spielerinnen ausgewählt. „Lionesses“, also Löwinnen, heißen die englischen Frauen. Nelken oder „Nadeshiko“ sind die japanischen Frauen. Italiens Team heißt „Azzurre“, also die Hellblauen.

Sprachniveau A2

Fußball-WM von den Frauen ist in Australien und Neuseeland

Die Fußball-Weltmeisterschaft
von den Frauen ist diesmal
in Australien und Neuseeland.
Sie beginnt am 20. Juli und
endet am 20. August 2023.
Zu einer Weltmeisterschaft
kann man auch WM sagen.
Erstmals sind 32 Frauen-Mannschaften
bei der Weltmeisterschaft.
Österreichs Frauen sind nicht bei der WM.
Sie haben das entscheidende Spiel
gegen Schottland verloren.

Im ersten Spiel von der WM spielen
Neuseeland und Norwegen gegeneinander.
Das Spiel findet am 20. Juli
um 9.00 Uhr in der Früh statt.
In Neuseeland ist es dann
schon 19.00 Uhr am Abend.

Bei der WM gibt es 10 Fußball-Stadien

Die Fußball-Spiele von der WM
sind in 10 Stadien in 9 Städten.
6 Stadien sind in Australien.
4 Stadien sind in Neuseeland.
Das erste Spiel ist im Eden Park
in Auckland.
Auckland ist eine Stadt auf der
Nord-Insel von Neuseeland.
Das letzte Spiel, also das Finale,
ist im Stadium Australia
in der australischen Stadt Sydney.

Im Stadium Australia ist auch
das erste Spiel der australischen Frauen.
Australien spielt dabei am 20. Juli
gegen Irland.
Fast 80.000 Menschen gehen
in das Stadion.
Insgesamt wurden über 1 Million Karten
für die Weltmeisterschaft verkauft.

32 Länder sind bei der Weltmeisterschaft

Zum ersten Mal sind 32 Länder
bei der Fußball-Weltmeisterschaft.
Es ist die 9. Frauen-WM im Fußball.
Bei der ersten WM in China im Jahr 1991
waren nur 12 Länder dabei.
Damals wurden die USA Weltmeisterinnen.
Die US-Frauen gewannen auch
die letzten 2 Weltmeisterschaften
in den Jahren 2015 und 2019.

Insgesamt haben die US-Frauen
schon 4 WM-Titel gewonnen.
Deutschland wurde bisher
2 Mal Frauen-Weltmeister.
Außerdem waren Norwegen und Japan
schon 1 Mal Weltmeisterinnen.

USA und England gehören zu den Favoritinnen

Die Fußballerinnen aus den USA
gehören zu den Favoritinnen.
Sie spielen in ihrer Gruppe gegen
Vietnam, die Niederlande und Portugal.
Europameister England spielt zuerst
gegen Dänemark, China und Haiti.
Haiti ist zum ersten Mal
bei einer Fußball-WM von den Frauen.
Insgesamt sind 8 Länder
zum ersten Mal bei einer WM.

Brasilien ist diesmal keiner
von den großen Favoriten.
Einige bekannte Spielerinnen haben
ihre Karriere beendet.
In der Gruppe von den Brasilianerinnen sind
Frankreich, Jamaika und Panama.

Die ersten 2 Länder von jeder Gruppe
kommen ins Achtelfinale.
Dort spielen jeweils 2 Länder gegeneinander.
Die Siegerinnen kommen eine Runde weiter.
Die Verliererinnen scheiden aus.
Im Finale spielen dann die besten
2 Länder um den WM-Sieg.

Viele bekannte Spielerinnen sind bei der WM

2 von den bekanntesten Spielerinnen
bei der WM sind Alexia Putellas und Marta.
Putellas ist aus Spanien.
Sie ist bereits 2 Mal zur besten Fußballerin
von der Welt gewählt worden.
Allerdings war Putellas zuletzt verletzt
und konnte lange nicht Fußball spielen.
Sehr bekannt ist auch Marta aus Brasilien.
Marta ist schon 37 Jahre alt.
Für sie ist es wohl die 6. und letzte WM.
Sie schoss als einzige Spielerin der Welt
bei 5 Weltmeisterschaften
mindestens ein Tor.

Die bekanntesten Spielerinnen von den USA
sind Alex Morgan und Megan Rapinoe.
Gastgeber Australien hofft auf
die tolle Spielerin Sam Kerr.
Sie spielt beim englischen Klub Chelsea.
Die bekannteste deutsche Spielerin
ist Alexandra Popp.

Frauen bekommen 102 Millionen Euro Preis-Geld

Der Fußball-Welt-Verband heißt FIFA.
Bei jeder WM bekommen die Mannschaften
sehr viel Geld von der FIFA.
Dieses Geld heißt auch Preis-Geld.
Das Preis-Geld ist eine Belohnung dafür,
dass sehr viele Menschen auf der Welt
die WM anschauen.
Diesmal zahlt die FIFA insgesamt
102 Millionen Euro Preisgeld.
Jede Mannschaft bekommt am Anfang
1,5 Millionen Euro.
Das Weltmeister-Land bekommt
fast 4 Millionen Euro.
Aber auch jede einzelne Spielerin
bekommt Geld.

Das ganze Preis-Geld ist zwar 3 Mal mehr
als bei der Weltmeisterschaft 2019.
Es ist aber nur ein Viertel vom Preis-Geld
von der Männer-WM 2022 in Katar.
Bei der nächsten Frauen-WM in 4 Jahren
sollen die Frauen dann gleich viel
wie die Männer bekommen.
Das sagt FIFA-Präsident Gianni Infantino.

Viele Länder haben auch Spitznamen

So wie bei den Männern gibt es auch
bei den Fußball-Frauen Spitznamen.
Ein Spitzname ist eine
lieb gemeinte Bezeichnung
für Menschen oder Dinge.
So werden die australischen Spielerinnen
zum Beispiel „Matildas“ genannt.
Das kommt vom Lied „Waltzing Matilda“.
In Neuseeland werden die Fußball-Frauen
auch Ferns genannt.
Das kommt vom Farn,
der National-Pflanze von Neuseeland.

Die Brasilianerinnen heißen „Selecao“.
Das ist Portugiesisch und heißt Auswahl.
Es werden für die National-Mannschaft
eben die besten Spielerinnen ausgewählt.
Die Engländerinnen werden
„Lionesses“ gerufen, also Löwinnen.
Nelken oder „Nadeshiko“ sind
die japanischen Frauen.
Italiens Fußball-Frauen heißen „Azzurre“,
die Hellblauen.


Titelbild: Das Allianz Stadium in Sydney. Foto: Fred Rivett/Unsplash

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