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Bereits 2.500 Menschen werden heuer im Mittelmeer vermisst – TopEasy aktuell

In Kooperation mit der Austria Presse Agentur – Zusammengestellt von Eva Daspelgruber

Auch diese Woche stellt Unsere Zeitung wieder die TopEasy-News, einen leicht verständlichen Nachrichtenüberblick auf den Sprachniveaus B1 & A2, zur Verfügung. Weil wir finden, dass alle Menschen Zugang zu aktuellen Nachrichten haben sollen. 

Die täglichen Nachrichtenüberblicke und weitere Informationen über „TopEasy“ findest du auf science.apa.at

Sprachniveau B1

Bereits 2.500 Menschen werden heuer im Mittelmeer vermisst

Viele Migranten versuchen, in Booten über das Mittelmeer nach Europa zu kommen. Aber nicht alle dieser Menschen schaffen es. Heuer sind schon mehr als 2.500 Migranten im Mittelmeer ertrunken oder werden vermisst. Das hat die UNO bekanntgegeben.

Viele Menschen schaffen aber die gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer. Vom 1. Jänner bis zum 24. September sind heuer insgesamt 186.000 Migranten in Italien, Griechenland, Zypern und Malta angekommen. Die allermeisten dieser Menschen kamen in Italien an, nämlich 130.000.

Erklärung: Migranten

Wenn jemand aus einem Land in ein anderes Land zieht, nennt man das Migration. Menschen, die aus anderen Ländern einwandern, nennt man Migranten. Viele Menschen verlassen ihre Länder, damit es ihnen woanders besser geht. Oft herrscht in ihren Herkunfts-Ländern Krieg. Dann nennt man sie Flüchtlinge.

Erklärung: UNO

UNO ist englisch und steht für „United Nations Organization“. Das heißt auf Deutsch so viel wie „Organisation der Vereinten Nationen“. Man kann auch „Vereinte Nationen“ sagen. Die UNO ist ein Zusammenschluss von fast allen Ländern der Welt. Auch Österreich ist dabei.

Alternativer Nobelpreis für Seenot-Rettungsorganisation

Heuer geht der Alternative Nobelpreis an die Seenot-Rettungs-Organisation SOS Mediterranee. Die Organisation rettete mit ihren Schiffen insgesamt über 38.500 Menschen in Seenot im Mittelmeer.

Weitere Preisträger sind die Frauen-Rechtlerin Eunice Brookman-Amissah aus Ghana und Umwelt-Jugend-Organisation Mother Nature Cambodia aus die Kambodscha. Auch die Umweltrechts-Aktivistin Phyllis Omido aus Kenia bekam einen Preis. Die Verleihung der Alternativen Nobelpreise findet heuer am 29. November in Stockholm statt.

Erklärung: Alternativer Nobelpreis

Der Alternative Nobelpreis soll Menschen oder Organisationen unterstützen, die sich für Menschenrechte, Pressefreiheit und Umwelt-Schutz einsetzen. Jedes Jahr werden 4 Personen oder Organisationen für den Alternativen Nobelpreis ausgewählt.

Schweden will mit Militär gegen kriminelle Banden vorgehen

Am Donnerstagabend hat sich Schwedens Regierungschef Ulf Kristersson in einer Rede an die Nation gewendet. Darin sagte er, dass im Kampf gegen kriminelle Banden auch das Militär eingesetzt werden könnte. Das Militär soll die Polizei beim Kampf gegen die Banden unterstützen.

Schweden leidet seit Jahren unter einer heftigen Banden-Kriminalität. Immer wieder kommt es zu Schießereien und Explosionen. Diesen Monat wurden bereits 11 Menschen erschossen.

Weniger Vertrauen in Banken, Politik und Arbeitgeber

Das Vertrauen der Österreicher in die Banken, die Politik und in die Arbeitgeber ist weiter gesunken. Das besagt der aktuelle APA/OGM-Vertrauensindex. Der Vertrauensindex gibt an, wem die Menschen in Österreich vertrauen. Den größten Vertrauensverlust verzeichneten Banken mit minus 9 Punkten.

Allerdings ist das Vertrauen der Österreicher in manche Institutionen weiterhin sehr hoch. Am meisten vertrauen die Bürger der Volksanwaltschaft, der Polizei, der Arbeiterkammer und dem Bundesheer.

Erklärung: OGM

OGM ist eine Abkürzung und steht für Österreichische Gesellschaft für Marketing. OGM ist ein österreichisches Unternehmen für Markt-Forschung und Meinungs-Forschung. OGM will herausfinden, was Menschen denken und tun. Deswegen macht OGM Befragungen. Zum Beispiel die Befragung für den APA/OGM-Vertrauensindex.

Wärmster September der österreichischen Messgeschichte

Der heurige September war in Österreich der wärmste September in der Mess-Geschichte, also seit 257 Jahren. Die Temperatur lag im Tiefland Österreichs um 3,2 Grad über dem Durchschnitt der 30 Jahre von 1991 bis 2020. Auf den Bergen war es sogar um 4,2 Grad wärmer. Das hat Geosphere Austria bekanntgegeben.

Bewölkte Tage waren heuer im September selten. Über ganz Österreich schien die Sonne um 40 Prozent länger als in einem durchschnittlichen September. Es gab auch um 45 Prozent weniger Regen als in einem durchschnittlichen September.

Erklärung: Geosphere Austria

Seit dem 1. Jänner haben sich die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) und die Geologische Bundesanstalt (GBA) zur Geosphere Austria zusammengeschlossen. Die im Jahr 1851 gegründete ZAMG war unter anderem für die Wettervorhersage zuständig. Nun macht das Geosphere Austria.

Video von Bundeskanzler Nehammer sorgt für Empörung

Im Internet ist ein Video mit Bundeskanzler Nehammer aufgetaucht, das für große Aufregung sorgt. Das Video wurde Ende Juli bei einem Besuch Nehammers bei der ÖVP Hallein aufgenommen. Im Video schimpft Nehammer unter anderem über Frauen, die nur Teilzeit arbeiten, obwohl sie keine Kinder betreuen müssen.

Dass manche arme Kinder keine warme Mahlzeit bekommen, regte Nehammer auch auf. Er sagte, dass ein Hamburger bei McDonald’s eh eine billige warme Mahlzeit ist. Die Gewerkschaften, die Caritas und andere Parteien haben Nehammer für seine Aussagen heftig kritisiert.

Region Berg-Karabach wird aufgelöst

Die Region Karabach im Kaukasus war lange zwischen Aserbaidschan und Armenien umkämpft. Nun wird sie bis zum 1. Jänner 2024 aufgelöst. Das haben die selbst ernannten armenischen Behörden der Region erklärt. Alle staatlichen Einrichtungen und Organisationen werden bis dahin aufgelöst. „Berg-Karabach wird damit aufhören zu existieren“, erklärten die lokalen Behörden.

Nach der Niederlage gegen die aserbaidschanische Armee sind mehr als die Hälfte der Armenier aus Berg-Karabach aus der Region geflohen. Armenien warf Aserbaidschan deshalb ethnische Säuberungen vor.

Erklärung: Berg-Karabach

Aserbaidschan und Armenien im Kaukasus sind Nachbar-Ländern. Die Region Berg-Karabach liegt in Aserbaidschan. In Berg-Karabach leben aber fast nur Armenier. Es gab immer wieder Kämpfe zwischen Armenien und Aserbaidschan wegen Berg-Karabach. Berg-Karabach erklärte sich sogar für unabhängig von Aserbaidschan. Zuletzt hat die aserbaidschanische Armee die Region angegriffen und besiegt. Deshalb wollen viele Armenier von dort flüchten.

Erklärung: Ethnische Säuberung

Ethnische Säuberung bedeutet, dass bestimmte Gruppen von Menschen wegen ihrer Abstammung oder ihrer Religion verfolgt werden. Sie werden aus ihrer Heimat vertrieben, zwangsweise umgesiedelt oder sogar getötet.

Streik der US-Autoren beendet

Die Drehbuch-Autoren in den USA haben nach 148 Tagen ihren Streik beendet. Nach fast 5 Monaten gab es eine Einigung mit den großen Film-Studios und den Streaming-Anbietern. Die 11.000 Mitglieder müssen jetzt noch über den Vertrag abstimmen. Der neue Vertrag gilt dann bis Mai 2026 und enthält Regelungen für den Einsatz von künstlicher Intelligenz. Die Autoren bekommen auch mehr Lohn und höhere Zuschüsse für die Alters-Versorgung und die Kranken-Versorgung.

Neben dem Autorenstreik gibt es auch noch einen Streik der Schauspieler und Schauspielerinnen. Dieser fing im Juli an und wurde noch nicht beendet.

Erklärung: Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz ist die Fähigkeit einer Maschine, menschliche Fähigkeiten nachzumachen. Künstliche Intelligenz wird oft mit KI abgekürzt. KI ist zum Beispiel in Sprach-Assistenten oder in Suchmaschinen wie Google. KI kann aber auch Gesichter und Sprache fälschen. Sie kann oft auch Arbeiten von Menschen machen, wie zum Beispiel etwas schreiben.

Erklärung: Streamen

Beim Streamen werden Inhalte wie zum Beispiel ein Video, ein Lied oder eine Serie auf dem Computer oder auf dem Fernseher über das Internet runtergeladen ohne dass man den Inhalt speichern muss. Mann kann den Inhalt sofort sehen oder hören.

Spitäler werfen pro Jahr Lebensmittel für 100 Millionen Euro weg

In den österreichischen Spitälern werden viele Lebensmittel weggeworfen. Fast ein Drittel des servierten Essens landet in der Mülltonne. Insgesamt sind das rund 20.000 Tonnen weggeworfene Lebensmittel im Wert von über 100 Millionen Euro pro Jahr. Mit dieser Menge von Lebensmitteln könnte man eine Stadt wie Tulln in Niederösterreich bis zu 2 Jahre lang ernähren.

Diese Zahlen hat die Initiative United Against Waste am Dienstag präsentiert. Anlass dafür ist der Welttag gegen Lebensmittelverschwendung am 29. September.

Größte jemals gesammelte Probe von Asteroiden auf der Erde gelandet

Im Jahr 2020 hat die Weltraum-Sonde „Osiris-Rex“ auf dem Asteroiden Bennu eine Bodenprobe eingesammelt. Am Sonntag warf „Osiris-Rex“ die Probe mit einer Transportkapsel aus einer Höhe von 102.000 Kilometern über der Erde ab. Die Kapsel landete mit Fallschirmen Stunden später sicher in der Wüste des US-Bundestaats Utah, wo Forscher der US-Raumfahrtsbehörde NASA sie fanden.

Anschließend brachten Hubschrauber die Kapsel in ein NASA-Labor. Schätzungen zufolge enthält sie rund 250 Gramm Bodenmaterial. Rund 200 Wissenschafter werden bald mit 60 verschiedenen Methoden die Probe untersuchen.

Erklärung: Asteroid

Ein Asteroid ist ein Himmelskörper, der die Sonne umkreist. Er ist kleiner als ein Planet. Asteroiden sind unterschiedlich groß und bestehen aus Gestein und Metall. Sie sind wahrscheinlich Überreste aus der Zeit der Entstehung der Planeten. Schlägt ein solcher Asteroid auf der Erde ein, bleibt ein Krater zurück.

Erklärung: Weltraum-Sonde

Eine Weltraum-Sonde ist ein kleines Raumschiff ohne Astronauten. Man sagt auch Raumsonde. Eine Raumsonde fliegt automatisch oder wird von der Erde aus ferngesteuert. Raumsonden untersuchen den Weltraum und Himmelskörper, zum Beispiel Asteroiden oder den Mond.

Sprachniveau A2

Heuer werden schon 2.500 Menschen im Mittelmeer vermisst

Viele Migranten wollen in Booten über
das Mittelmeer nach Europa kommen.
Aber nicht alle von diesen Menschen
schaffen das auch.
Heuer haben es schon mehr als
2.500 Migranten nicht geschafft.
Sie sind im Mittelmeer ertrunken
oder werden vermisst.
Das hat die UNO gesagt.

Viele Menschen schaffen aber
die gefährliche Fahrt über das Meer.
Bis jetzt sind heuer schon
186.000 Migranten über das Mittelmeer
nach Europa gekommen.
130.000 von diesen Menschen
kamen in Italien an.

Erklärung: Migranten

Viele Menschen verlassen ihr Land,
um in einem anderen Land zu leben.
Diese Menschen nennt man Migranten.
Migranten verlassen ihr Land, damit es
ihnen in einem anderen Land besser geht.
Oft herrscht in ihrem Heimat-Land Krieg.

Erklärung: UNO

UNO ist englisch und steht für
„United Nations Organization“.
Die UNO ist ein Zusammenschluss
von fast allen Ländern der Welt.
Viele sagen auch nur UN zur UNO.
Die Vertreter der Mitglieds-Länder
treffen sich regelmäßig,
um über Probleme in der Welt zu sprechen.
Sie versuchen gemeinsam,
Lösungen zu finden.

Seenot-Rettungs-Organisation bekommt Alternativen Nobelpreis

In diesem Jahr wird wieder der Alternative
Nobelpreis verliehen.
Den Preis bekommt die
Seenot-Rettungs-Organisation
SOS Mediterranee.
Diese Organisation hat im Mittelmeer
schon über 38.000 Menschen
in Seenot gerettet.

Es gibt noch weitere Preisträger.
Und zwar eine Frauen-Rechtlerin aus Ghana
und eine Umwelt-Jugend-Organisation
aus Kambodscha.
Außerdem noch eine
Umweltrechts-Aktivistin aus Kenia.
Die Alternativen Nobelpreise
werden am 29. November in
Stockholm in Schweden verliehen.

Erklärung: Alternativer Nobelpreis

Den Alternativen Nobelpreis bekommen
Menschen oder Organisationen, die sich
für gute Zwecke einsetzen.
Zum Beispiel für die Menschen-Rechte
oder den Umwelt-Schutz.
Den Preis bekommen jedes Jahr
4 Menschen oder Organisationen.

Militär in Schweden soll gegen Banden-Kriminalität helfen

Ulf Kristersson ist der Regierungs-Chef
von Schweden.
Am Donnerstag am Abend hat er
zum Volk von Schweden gesprochen.
Er sagte, dass im Kampf gegen
kriminelle Banden das Militär
eingesetzt werden kann.

In Schweden gibt es seit einigen Jahren
viel Banden-Kriminalität.
Es gibt immer wieder Schießereien
und sogar Explosionen.
In diesem Monat starben bereits
11 Menschen durch Schüsse.
Das Militär soll der Polizei im Kampf
gegen die kriminellen Banden helfen.

Vertrauen der Österreicher in bestimmte Einrichtungen gesunken

Die Menschen in Österreicher
haben wieder Vertrauen in bestimmte
Einrichtungen verloren.
Zum Beispiel in die Banken, in die Politik
und in die Arbeitgeber.
Das geht aus dem aktuellen
APA/OGM-Vertrauensindex hervor.
Dieser Vertrauens-Index verrät,
wem die Österreicher vertrauen.

In andere Einrichtungen haben
die Österreicher aber noch viel Vertrauen.
Und zwar in die Volksanwaltschaft,
in die Polizei, in die Arbeiterkammer
und in das Bundesheer.

Erklärung: OGM

Die OGM ist die Abkürzung
von Österreichische Gesellschaft
für Marketing.
Es ist ein Unternehmen für die
Markt-Forschung und Meinungs-Forschung.
Die OGM will herausfinden, was Menschen
tun und denken.
Dafür macht sie Befragungen.
So wie den Vertrauens-Index.

Dieser September war der wärmste seit 257 Jahren

Heuer war der September besonders warm.
Er war der wärmste September, seit man
in Österreich die Temperaturen misst.
Das hat Geosphere Austria gesagt.
In Österreich misst man die Temperaturen
schon seit 257 Jahren.

Heuer gab es im September
nur wenige bewölkte Tage.
Die Sonne schien viel öfter
als sonst im September.
Es regnete auch viel weniger
als sonst im September.

Erklärung: Geosphere Austria

Früher gab es in Österreich
2 Behörden für das Wetter.
Und zwar die Zentralanstalt für
Meteorologie und Geodynamik (ZAMG)
und die Geologische Bundesanstalt (GBA).

Die beiden wurden heuer am
1. Jänner zusammengeschlossen.
Vorher war seit dem Jahr 1851
die ZAMG für die
Wettervorhersage zuständig.
Das macht jetzt die
Geosphere Austria.

Ein Video von Bundeskanzler Nehammer sorgt für Aufregung

Im Internet gibt es derzeit ein Video
mit Bundeskanzler Karl Nehammer.
Dieses Video sorgt für viel Aufregung.
In dem Video schimpft Nehammer
über viele Menschen und Dinge.
Zum Beispiel über Frauen, die keine Kinder
betreuen müssen, aber trotzdem
nur in Teilzeit arbeiten.

Nehammer regt sich auch darüber auf,
dass manche Kinder aus armen Familien
kein warmes essen bekommen.
Bei McDonald’s gibt es eh billiges
warmes Essen, sagt Nehammer im Video.

Vertreter von Arbeitnehmern und
die Caritas kritisieren Nehammer
wegen dem, was er gesagt hat.
Auch andere Parteien kritisieren ihn.

Die Region Berg-Karabach löst sich selber auf

Die Region Berg-Karabach liegt im
Kaukasus, und zwar in Aserbaidschan.
In Berg-Karabach leben
aber fast nur Armenier.
Aserbaidschan und Armenien
sind Nachbar-Länder.
Sie haben immer wieder
um Berg-Karach gekämpft.
Berg-Karabach erklärte sich sogar für
unabhängig von Aserbaidschan.
Das heißt, dass es ein
eigener Staat sein wollte.
Aserbaidschan wollte Berg-Karabach
aber nicht hergeben.

Zuletzt hat die Armee von Aserbaidschan
das Gebiet angegriffen und besiegt.
Der Krieg ist vorbei, und nun
löst sich Berg-Karabach bis zum
1. Jänner 2024 selbst auf.
Das haben die selbst ernannten
armenischen Behörden von
Berg-Karabach gesagt.
Ab nächstem Jahr hat Aserbaidschan also
die volle Kontrolle über Berg-Karabach

Mehr als die Hälfte der Bewohner
von Berg-Karabach sind schon
nach Armenien geflüchtet.
Armenien warf Aserbaidschan deshalb
ethnische Säuberungen vor.

Erklärung: Ethnische Säuberung

Ethnische Säuberung bedeutet,
dass bestimmte Gruppen von
Menschen verfolgt werden.
Das kann wegen ihrer Abstammung
oder ihrer Religion sein.
Die Menschen werden aus ihrer Heimat
vertrieben, zwangsweise umgesiedelt
oder sogar getötet.

Der Autoren-Streik in den USA ist vorbei

In den USA hat es seit 148 Tagen
einen Streik von den
Drehbuch-Autoren gegeben.
Das sind Leute, die die Geschichten für
einen Film oder eine Serie schreiben.
Der Streik hat am Mittwoch
nach fast 5 Monaten geendet.
Nun gibt es einen neuen Vertrag.
Darin wird auch der Einsatz
von Künstlicher Intelligenz
genauer geregelt.
Außerdem bekommen die Autoren
nun mehr Geld.

Es gibt neben den Autoren-Streik
einen weiteren Streik.
Und zwar den Streik der Schauspieler.
Er läuft seit Juli und
wurde noch nicht beendet.

Erklärung: Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz wird
mit KI abgekürzt.
KI kann man in Maschinen finden.
Maschinen mit KI können Fähigkeiten
von Menschen nachmachen.
Zum Beispiel können sie
Bilder machen.
Deswegen kann KI aber auch falsche
Fotos machen.
KI kann aber auch viele Arbeiten
von Menschen machen.
Zum Beispiel etwas schreiben.

Spitäler werfen sehr viele Lebensmittel weg

In den Spitälern in Österreich werden
viele Lebensmittel weggeschmissen.
Fast ein Drittel von allem Essen
landet in der Mülltonne.
Im Jahr sind das insgesamt 20.000 Tonnen.
Das sind 20 Millionen Kilogramm Essen,
die man in Spitälern wegschmeißt.
Das weggeschmissene Essen hat
einen Wert von 100 Millionen Euro.

Mit dem weggeschmissenen Essen
könnte man die Stadt Tulln
bis zu 2 Jahre lang ernähren.
Das hat die Organisation Initiative
United Against Waste gesagt.
Das ist Englisch und heißt auf Deutsch
Gemeinsam gegen Verschwendung.
Am 29. September ist der Welt-Tag
gegen Lebensmittel-Verschwendung.

Bodenprobe von Asteroiden sicher auf der Erde gelandet

Die Weltraum-Sonde „Osiris-Rex“ hat im
Jahr 2020 vom Asteroiden Bennu eine Probe
eingesammelt.
Am Sonntag warf die Sonde die Probe mit
einer Transportkapsel auf die Erde ab.
Und das aus einer Höhe von
102.000 Kilometern.
Der Fall dauerte mehrere Stunden.
Die Kapsel landete mit Fallschirmen sicher
in der Wüste von Utah in den USA.
Dort fanden sie Forscher der
US-Raumfahrtbehörde NASA.

Die Probe wurde in ein Labor gebracht.
Rund 200 Wissenschafter werden die
Probe untersuchen.

Erklärung: Asteroid

Ein Asteroid ist ein Himmelskörper,
der die Sonne umkreist.
Er ist kleiner als ein Planet.
Asteroiden sind unterschiedlich groß
und bestehen aus Gestein und Metall.
Fällt ein solcher Asteroid auf die Erde,
bleibt ein Krater zurück.

Erklärung: Weltraum-Sonde

Eine Raum-Sonde ist ein kleines Raum-Schiff
ohne Astronauten.
Raum-Sonden fliegen automatisch oder
sie werden von der Erde aus gesteuert.
Raum-Sonden untersuchen den Weltraum.
Manchmal landen sie auf anderen Planeten
oder auf dem Mond.


Titelbild: David Aler/Unsplash

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