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„Ach ja, der heilige Gral des Wirtschaftswachstums…“

Sonntag ist Büchertag: Fabio Duma schreibt über das Nichtstun, ausgerechnet in einer Zeit der Leistung und des Profits. Wir fragen nach. 

„Nichtstun“ von Fabio Duma (ars remata)

Urs Heinz Aerni: Herr Duma, in Ihrem Buch „Nichtstun“ steigen Sie mit einem köstlichen Gedicht von Wilhelm Busch über das „Unterlassen“ ein, und gleich auf Seite 9 macht dieser Satz neugierig: „‚Psst! Nonno schläft!‘ – dieser Satz hatte die Kraft eines Naturgesetzes.“ Wann wussten Sie, dass Sie ein Buch über das Gegenteil von Tun schreiben werden?

Fabio Duma: Diese Erinnerung geht zurück auf meine frühe Kindheit. Über das Bücherschreiben habe ich damals noch nicht nachgedacht. Aber sie hat mich bestimmt insofern geprägt, als ich gesehen habe, dass es durchaus denk- und machbar ist, sich mitten am Tag hinzulegen und auszuruhen, wenn man seit den frühen Morgenstunden auf den Beinen ist. Auch mein Großvater in der Schweiz, ein Landwirt, der nach den Rhythmen der Natur arbeitete und lebte, tat das. Damals wusste man noch, wann „genug“ ist.

Aerni: Also ein von der Natur gegebener Rhythmus, den man begann zu hinterfragen?

Duma: Vielleicht. Später fiel mir auf, dass uns dieses Gefühl für den Ausgleich zwischen Tätigkeit und Ruhe irgendwann abhandengekommen sein muss. Etwa während meines berufsbegleitenden Studiums der Betriebswirtschaft in den frühen Zweitausenderjahren. Damals hatte ich teilweise Stundenpläne mit Vorlesungen von morgens früh bis spätabends, ohne Pause. Wenn ich mich nicht mehr konzentrieren konnte, habe ich mich auf der Toilette eingeschlossen, meinen Kopf in die Hände gelegt und für ein paar Minuten die Augen geschlossen, um mich ein wenig zu erholen.

Aerni: Der Körper begann zu reagieren…

Duma: Ich dachte schon damals: Das kann es doch nicht sein! Wenigstens für ein anständiges Mittagessen sollte man doch Zeit einplanen können. Davon zeugt auch ein Artikel aus einer Lokalzeitung vom 2. August 2003, den ich bis heute aufgehoben habe und der lange in meinem Zimmer im Haus meiner Eltern an der Wand hing. Der Titel lautete: „Lob des Müssiggangs“ und der Autor schrieb über den Wert des Innehaltens. Das war wohl die Initialzündung meiner Gedanken zum Thema und führte zur Frage: Was wäre, wenn der Müssiggang nicht aller Laster Anfang wäre, sondern aller Tugend? Denn zwar haben uns der menschliche Erfindergeist und der Drang nach Mehr unglaublichen Wohlstand gebracht, aber eben auch viele Probleme.

Aerni: Aber es verstrich doch eine lange Zeit zwischen den ersten Impulsen bis zur Absicht, dies in einem Buch zu thematisieren.

Duma: Der Wunsch, ein Buch zum Thema zu schreiben, kam dann erst rund zwanzig Jahre später, um 2020/2021, also während der Corona-Pandemie.

Aerni: Schon erstaunlich, was in den leeren Tagen während des Lockdowns alles möglich wurde.

Duma: Im Gegensatz zu vielen anderen waren meine Tage damals alles andere als leer. Als Dozent musste ich den gesamten Unterricht in den Online-Modus umstellen. Während ich mich notdürftig im Schlafzimmer einrichtete, gab meine Partnerin im Wohnzimmer ihren Primarschülerinnen und -schülern im Video-Call Instruktionen. Damals begann ich in der Freizeit mehr zum Thema zu lesen, etwa Thoreaus „Walden“, Hansjörg Schertenleibs „Palast der Stille“, Byung-Chul Hans „Vita contemplativa“, Hartmut Rosas Resonanztheorie und eben den Band mit den Gedichten von Wilhelm Busch. Mit dem Lockdown war sie auf einmal da, diese „Welt des Unterlassens“, die Busch im Gedicht „Gründer“ erwähnt. Zwar nicht so leicht und unbeschwert, wie ich sie mir ausgemalt hatte, aber Unterlassen war definitiv die Devise der Stunde.

Aerni: Und warum nicht?

Duma: Alles, was uns sonst unverzichtbar und wichtig erschien, war plötzlich unvernünftig, nicht möglich oder gar verboten. Unser gewohntes Leben kam abrupt zum Stillstand. Abgesehen von der Ungewissheit und der unsichtbaren Bedrohung erlebte ich die erzwungene Reduktion, die Limitierung meines Bewegungsradius, meiner Tätigkeiten und Pläne erstaunlicherweise als wohltuend. Kein lärmender Straßenverkehr mehr. Die Luftqualität in ganz Europa nahm in kurzer Zeit merklich zu. Man musste nicht zur Arbeit pendeln in überfüllten Bussen und S-Bahnen. Die Konsumausgaben gingen zurück und der Fluglärm an meinem Wohnort war auch weg. Stille machte sich breit im sonst so geschäftigen Zürich und in anderen Metropolen rund um die Welt.

Aerni: Also so, wie Sie es rückblickend beschreiben, beginnt man diese Zeit fast zu vermissen. Wie ging es denn mit Ihnen weiter?

Duma: Ich dachte damals: Sollte dies etwa der Wendepunkt sein? Die Welt des Unterlassens, erzwungen zwar, ohne Zeit zur mentalen Vorbereitung, entbehrungsreich und unter traurigen, ja bedrohlichen Umständen, aber auf eine seltsame Weise auch verheißungsvoll. Würde der Schock einer globalen Gesundheitsbedrohung uns zur Besinnung bringen und uns unser Leben bewusster leben lassen? Würden wir nach dem anfänglichen Widerstand vielleicht sogar Gefallen an einem einfacheren, entschleunigten und kontemplativen Leben finden? Würden wir unser Leben nach der Krise – schrittweise und mit Bedacht – wieder hochfahren, aber ohne das „Zuviel“, ohne alles Unnötige, Unwesentliche, Schädliche?

Aerni: Die Hoffnungen in diese Richtung waren groß.

Duma: Wie wir mittlerweile wissen, war dem nicht so. Im Gegenteil. Die Geschäftigkeit hat noch zugenommen und mit ihr der Drang, zu konsumieren. Als klar wurde, dass wir aus der Pandemie nichts lernen würden, wusste ich, dass ich meine Gedanken zu Papier bringen muss.

Aerni: Sie gehen von persönlichen Erfahrungen aus, von der Siesta eines süditalienischen Großvaters, was bei uns durch immer heißere Sommer auch zu einem Thema werden könnte?

Duma: Absolut. Im Süden hat man früher hohe Räume mit dicken Mauern und kleinen Fenstern gebaut, um sich im Sommer in den heißesten Stunden vor der Sonne schützen zu können. Heute sitzen wir in diesen Palästen aus Glas, Beton und Stahl, die energieintensiv heruntergekühlt werden müssen, damit wir unsere optimale Betriebstemperatur halten können.

Aerni: Aber?

Duma: Aber die Vorstellung, dass wir jetzt einfach alle eine Klimaanlage installieren und bequem und unbehelligt von den klimatischen Umständen einfach schön weiterarbeiten, produktiv sein und als Kompensation schön konsumieren können, scheint mir schlicht nicht realistisch und auch nicht erstrebenswert. Die Menschen im Süden wurden lange als arbeitsscheu, ohne Ambitionen oder unorganisiert dargestellt. Ich glaube, letzten Sommer haben viele auch im Norden begriffen, dass man sich ab einer gewissen Temperatur einfach anders verhalten muss, weil es physisch schlicht nicht anders geht.

Aerni: Industrienationen wie Deutschland denken darüber nach, wieder mit mehr Arbeitsstunden und späteren Pensionierungen das gewohnte Wirtschaftswachstum zu erreichen. Was geht Ihnen dabei durch den Kopf?

Duma: Ach ja, der heilige Gral des Wirtschaftswachstums. Für mich sind diese Forderungen verständlich, aber eben nur Symbolpolitik und der Inbegriff des „rasenden Stillstands“, wie ihn der Soziologe Hartmut Rosa beschreibt. Statt innezuhalten, zu reflektieren und ehrlich über notwendige Veränderungen am System und an der individuellen Erwartungshaltung zu diskutieren, will man einfach in gewohnter Manier weitermachen. Einfach mehr anstrengen, nicht nachdenken, dann kommt es gut! Die „Schaffe, schaffe, Häusle baue“-Formel mag nach dem Zweiten Weltkrieg funktioniert haben,…

Aerni: Heute nicht mehr?

Duma: Heute ist die Welt doch eine ganz andere und mit ihr die Herausforderungen, vor denen wir als Kollektiv stehen. Die können wir doch nicht einfach ignorieren und hoffen, dass sie weggehen, wenn wir einfach alle etwas mehr und länger arbeiten und noch mehr Geld drauf schmeißen? Probleme wie der Klimawandel, soziale Ungleichheiten und gesellschaftliche Spannungen, die Welle an psychischen Erkrankungen etc. lassen sich mit Wirtschaftswachstum nicht lösen.

Aerni: Können Sie dies noch etwas ausführen?

Duma: Der Fokus auf das Materielle hat uns doch erst in diese Polykrise geführt. Aus Sicht eines Politikers, der wiedergewählt werden möchte, kann ich die Versuchung nachvollziehen: Wenn ihr materiellen Wohlstand wollt, dann müsst ihr euch mehr anstrengen. Wer will schon über Verzicht, Fehler und einschneidende Veränderungen sprechen? Die „Welt der unbegrenzten Möglichkeiten“ verkauft sich eben besser als die „Welt des Unterlassens“. Aber zu meinen, noch mehr Arbeit und ein höheres Bruttoinlandprodukt würden längerfristig die unglaublich komplexen Probleme lösen, vor denen wir stehen und etwas zum Positiven verändern, wäre schon sehr naiv. Auch der Versuch, die systemischen Probleme ins Private oder Persönliche zu verlagern, wird uns nicht weiterbringen.

Aerni: Woran machen Sie das fest?

Duma: Das sieht man auch in Unternehmen: Anstatt grundlegend etwas am „Wie“ und „Warum“ der Arbeit zu ändern, wird versucht, mit Resilienz-Trainings, Billardtischen und etwas Ermahnung zur Disziplin das eigentlich Untragbare erträglich zu machen. Hauptsache, alle sind beschäftigt oder werden bespaßt und keiner denkt nach und beginnt, kritische Fragen zu stellen. Wir sehen doch an allen Ecken und Enden, dass diese Rechnung längst nicht mehr aufgeht.

Aerni: Sie interviewen in Ihrem Buch verschiedene Persönlichkeiten und erwähnen den Zen-Mönch, Dichter und Friedensaktivist Thich Nhat Hanh, wie er die Menschen zu einem „achtsamen, ruhigen und menschlichen“ Dasein zu bringen vermochte. Nun, wo setze ich als Freischaffender mit unbezahlten Ferien am besten an?

Duma: Ich weiß, worauf Sie hinauswollen. Und ja, es ist gar nicht so einfach mit dem Innehalten. Ich bin in derselben Situation wie Sie und habe auch keine bezahlten Ferien.

Aerni: Eben.

Duma: Ich kann Ihnen auch kein Patentrezept für alles und jeden geben. Die richtige Balance zwischen Tun und Nichttun, Aktivität und Ruhe, Produktivität und Kontemplation hängt ganz von Ihren persönlichen Bedürfnissen, Ambitionen und von Ihrem Umfeld ab. Ich kann da also nur teilen, was für mich persönlich funktioniert oder was ich zumindest ausprobiere. Ich gehöre ja nicht zu den System-Aussteigern – lebe weder als Zen-Mönch noch im Wald in einer Hütte wie einst Thoreau. Einerseits weil mir der Mut dazu fehlt und auch weil ich – noch? – nicht bereit bin für das Ausmaß an Verzicht, den eine solche Lebensweise mit sich bringen würde. Andererseits bin ich aber auch immer noch der Überzeugung, dass man gerade aus dem Innern eines Systems viel bewegen kann, auch wenn man dabei Kompromisse eingehen muss.

Aerni: Und doch zwingen uns die Lebenskosten zu arbeiten….

Duma: Was auch immer ich konsumiere, muss ich mit meiner Lebenszeit erkaufen, in dem ich X Stunden dafür arbeite. Wenn man sich dessen einmal bewusst wird, beginnt man Dinge anders zu bewerten. Ich versuche mir Zeit und Freiräume dadurch zu schaffen, dass ich mich vor jedem Kauf frage, wie viel Lebenszeit mich das kosten würde. Oft fällt es mir dann leichter, zu verzichten. Am Anfang ist das gar nicht so einfach, die Verlockungen lauern ja schließlich überall, aber mit der Zeit fühlt sich der Verzicht unglaublich gut an, ich würde sogar so weit gehen und sagen, er wird zur eigentlichen Luxuserfahrung. Und durch die tieferen Ausgaben kann ich dann eher zu Aufträgen nein sagen, die mir nicht entsprechen, oder Zeiten überbrücken, wo schlicht nicht so viel läuft.

Aerni: Braucht manchmal auch Mut dazu. Und dann?

Duma: Diese Phasen nutze ich dann, um mich zu erholen, um zu beobachten, zu lesen oder eben einfach mal gar nichts Produktives zu tun. Darauf folgen dann, wie ich das ja auch im Buch beschreibe, meist wieder produktive Phasen, neue Ideen, Aufträge und so weiter.

Aerni: Der Verzicht ist das eine, das Alltags-Tempo das andere.

Duma: Ich entscheide mich immer mehr auch für die langsamere Variante und stelle mich bewusst gegen die weitere Beschleunigung meines Alltags. Ich koche meinen Kaffee jeden Tag in der Mokka-Kanne und ich besitze kein Auto. Fernreisen mache ich mit dem Zug und Flugreisen versuche ich auf ein Minimum zu reduzieren. Ich weiß nicht, ob ich Ihnen damit weiterhelfen kann.

Aerni: Doch, doch, Ihr Erinnern an das oft Empfohlene wird irgendwann auch bei mir etwas bewirken… hoffe ich.

Duma: Mir persönlich wird es einfach immer wichtiger, mir Zeit zu lassen und nein sagen zu können – zu mir selbst und meinen vermeintlichen materiellen Bedürfnissen, aber auch zu Dingen und Tätigkeiten, die für mich keinen Sinn ergeben.

Aerni: Sie plädieren für ein „bewusstes Unterlassen“ und beleuchten unseren Tätigkeitstrieb aus Perspektiven der Sozial- und Kulturwissenschaft, Literatur und der Philosophie. Dies übrigens in einer flüssigen und verständlichen Sprache – gilt als Kompliment. An welche Typen von Menschen dachten Sie beim Verfassen dieses Buches?

Duma: Ich wollte ein Buch schreiben, das man ohne große Anstrengung lesen kann. Dazu inspiriert haben mich etwa die Bücher von Axel Hacke. Entsprechend wollte ich keine akademische Abhandlung verfassen, sondern einfach möglichst viele Menschen zum Nachdenken über das Tun und das Unterlassen anregen mit einem Buch, das man auch in die Handtasche stecken und es hervornehmen kann, wenn man Lust hat, dem Alltag zu entfliehen und über eine „Welt des Unterlassens“ nachzudenken.

Aerni: Wenn ich über Ihre Tätigkeiten und Engagements als „Executive Coach“, Promovierung, Dozent und „Visiting Professor an Hochschulen“ lese, dann stellt sich die Frage, wo und wann Sie für sich die Momente des Unterlassens sahen?

Duma: Eine gute Frage. Sie erinnert mich an den spontanen Kommentar einer Kollegin, als ich ihr von meinem Buchprojekt erzählte. Sie meinte: Ganz schön paradox, wenn einer, der so viel tut wie du, ein Buch übers „Nichttun“ schreibt.

Aerni: So direkt es zu formulieren, habe ich mich nicht getraut…

Duma: Wir mussten beide lachen und ja, da hat sie natürlich absolut Recht. Gerade aus dieser Spannung heraus kam vermutlich der Drang, mich eingehender mit der Thematik zu befassen und darüber zu schreiben. Sie sprechen meine unterschiedlichen Rollen an und die haben sich natürlich über mittlerweile gut zwei Jahrzehnte ergeben. Ich fülle die an einem beliebigen Tag ja nicht alle gleichzeitig aus.

Aerni: Beruhigend.

Duma: Wenn ich Menschen beim Denken bzw. bei der Reflexion begleite – den Begriff „Coach“ mag ich nicht besonders – dann bin ich mit dieser Person im Moment und unterlasse anderes. Das Handy liegt in der Tasche. Mails bleiben ungelesen. Meine Aufmerksamkeit gilt einzig und allein der Person vor mir. Danach kommt mindestens eine Stunde, in der ich pausiere und reflektiere. Wenn ich an Hochschulen unterrichte, ist das auch so. Als Dozent bin ich vollkommen in meinem Thema. Ich unterrichte mit Leidenschaft und gebe meine ganze Energie in den Raum und an die Studierenden. Nach dem Unterricht lege ich mich nicht selten kurz hin, um wieder herunterzufahren, Energie zu tanken und mich auf die nächste Aufgabe vorzubereiten. Es gibt sie also immer wieder über den Tag verteilt, diese Momente des bewussten Unterlassens, auch wenn ich über alles gesehen sicher noch viel tue.

Aerni: Zum Abschluss noch eine Frage der Imagination: Wenn ich ein Gemälde malen würde mit einem lesenden Menschen mit Ihrem Buch in den Händen, wie müsste dieses aussehen?

Duma: Da kann ich mir durchaus verschiedene Varianten vorstellen. Die lesende Person könnte in einer überfüllten Straßenbahn sitzen, auf dem Weg zur Arbeit. Die Leserin oder der Leser erscheint klar, deutlich und in lebendigen Farben, während die Menschen um sie herum eher grau und verschwommen dargestellt werden. Erkennbar ist, dass sie allesamt auf ein Gerät starren, das sie in den Händen halten. Die Person könnte aber auch in einem Sitzungszimmer sein. Hinten an der Wand hängt eine Grafik, die eine Wachstumsprognose symbolisiert. Der Pfeil steigt aufwärts. Im Fenster sieht man Rauch, dunkle Wolken, Feuer und vielleicht einige Gesichter im Stile von Munchs Schrei?


Das Buch:
„Nichtstun – Warum wir weniger tun und mehr unterlassen sollten“
von Fabio Duma
Verlag ars remata,
ISBN: 978-3-9526537-3-9, 2026


Dr. Fabio Duma ist Autor, Berater und Dozent an der Schnittstelle von Führung, Luxus und menschlicher Entwicklung. Er promovierte an der Universität St. Gallen und arbeitet seit über zwei Jahrzehnten mit jungen Talenten, Führungspersönlichkeiten und kreativen Menschen.
Als Dozent und Visiting Professor an internationalen Hochschulen sowie als Gründer von Bello & Benfatto verbindet er strategisches Denken mit philosophischer Tiefe und kultureller Reflexion. Seine Arbeit kreist um die Frage, wie Menschen in einer Welt permanenter Beschleunigung zu einem bewussteren, erfüllteren Leben finden können. Er lebt in der Schweiz und verbringt viel Zeit in seiner zweiten Heimat Italien, wo er auch Retreats veranstaltet.


Titelbild: Fabio Duma (zVg)

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