Human Rights Watch: Einsatz von Streumunition durch ukrainische Armee

21. Oktober 2014 UZ 0

Laut einer Studie der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) haben die ukrainischen Truppen mindestens zwölf Ortschaften, darunter auch Wohnviertel der Millionenstadt Donezk mit Streubomben beschossen. Das könnte auf ein Kriegsverbrechen deuten, weil die Streumunition nicht zielgenau sei, so HRW. Das ukrainische Militär hat den Vorwurf der Menschenrechtler als unbewiesen zurückgewiesen. Andrej Lyssenko, Sprecher des ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungsrats, machte seinerseits Volksmilizen für den Einsatz der Streumunition verantwortlich. Angesprochen auf den HRW-Bericht sagte OSZE-Sprecherin Natacha Rajakovic am Dienstag zur russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti: „Wir haben das zur Kenntnis genommen“. Eine nähere Stellungnahme verweigerte sie. Bild: RIA Novosti / Mikhail Voskresensky

Human Rights Watch übt scharfe Kritik an „Anti-Terror-Operation“ Kiews

2. September 2014 UZ 0

Die internationale Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) wirft den ukrainischen Militärkräften einen wahllosen Einsatz von Artillerie und Raketen innerhalb der ukrainischen Stadt Lugansk und der Volkswehr den Einsatz von schweren Waffen außerhalb der Stadt vor. Wie aus einem am Montag veröffentlichten Bericht dieser Organisation hervorgeht, liegen indirekte Beweise dafür vor, dass die Regierungstruppen für viele Angriffe innerhalb der Stadt und die Volksmilizen für mehrere Angriffe in Außenbezirken der Stadt verantwortlich seien. Dem HRW-Forscher Ole Solvang zufolge, der sich in Lugansk aufhält, sind „der Einsatz brisanter Waffen mit einer so umfassenden Reichweite in einer von Zivilisten bewohnten Stadt völlig unannehmbar und […]