Die Wiener Donauinsel – vom Nebenprodukt zum Erholungsgebiet

donauinsel-luft-gr+ VIDEO: Alltagsgeschichten „Donauinsulaner“

Vor 26 Jahren und nach 16 Jahren Bauzeit war sie fertig, die 21 km lange und bis zu 250 m breite künstliche Insel zwischen der Donau und der Neuen Donau im Stadtgebiet von Wien und Klosterneuburg. Sie war das „Nebenprodukt“ des Entlastungskanals, aus dessen Aushubmaterial sie seit 1972 aufgeschüttet wurde.

Wo sich heute täglich bis zu 190.000 Menschen am Wasser und in der Sonne tummeln, floss noch in den 1960er-Jahren die Donau. Durch das Aufschütten der Insel wurde ein Gerinne parallel zur Donau geschaffen, das im Normalfall ein stehendes Gewässer ist, bei Hochwasser jedoch geflutet wird und so Überschwemmungen vermeiden helfen soll. Die attraktive Ausgestaltung der Inseloberfläche und der neuen Ufer stand beim Baubeginn der Donauinsel noch im Hintergrund. Das „Wiener Modell“ mit weitläufigen Freizeitanlagen für Sportbegeisterte und Erholungsbedürftige entstand erst Schritt für Schritt.

Anfangs noch als „Spaghettiinsel“ und „Pissrinne“ verunglimpft schlossen die Wienerinnen und Wiener ihre Donauinsel bald aber in ihr Herz. Wie sehr, darüber kann man sich in dem 1996 gedrehten Film „Donauinsulaner“ von Elizabeth T. Spira überzeugen.

„Alltagsgeschichte – Donauinsulaner“ von Elizabeth T. Spira (in kompletter Länge):

Bild: wien.gv.at

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