Pardauz!

Wie groß war die Aufregung, als am 16. März 2014 die Bewohner der Krim in einer Volksabstimmung über eine Aufnahme in die russische Föderation entschieden und dabei ihre kuvertlosen Stimmzettel in gläserne Wahlurnen warfen. Starke Kritik an dem Referendum gab es auch, weil die Wahllokale von Panzern und Soldaten bewacht wurden.
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Aktuelle Berichte (Zeit im Bild um 13 Uhr) zeigen nun, dass auch bei den heutigen Parlamentswahlen in der Ukraine gläserne Wahlurnen und keine Kuverts für die Stimmzettel verwendet werden. Zudem mobilisiert das Kiewer Innenministerium ein Großaufgebot von 80.000 Sicherheitskräften. Panzer bewachen die Wahllokale. Wo bleibt nun der große Aufschrei?

Bilder: tvthek.orf.at (screenshot)

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