Frankreichs Präsident Macron gibt den Gelbwesten nach – TopEasy (11.12.)

Foto: Mauricio Alvarez (pressenza)

Nachrichten leicht verständlich vom 11.12.2018 – In Kooperation mit der Austria Presse Agentur

Frankreichs Präsident Macron gibt den Gelbwesten nach

In Frankreich haben in den letzten Wochen viele Menschen protestiert. Diese Menschen werden auch Gelbwesten genannt. Die Gelbwesten wollen niedrigerer Steuern und höhere Löhne. Jetzt gibt der französische Präsident Emmanuel Macron nach. In einer Rede im Fernsehen hat er angekündigt, dass keine Steuern erhöht werden. Manche Steuern sollen auch gesenkt werden. Außerdem soll der Mindest-Lohn um 100 Euro pro Monat erhöht werden. Ob die Gelbwesten jetzt ihre Proteste beenden, weiß man aber noch nicht.

Erklärung: Gelbwesten

Jeder Autofahrer muss eine gelbe Warnweste im Auto haben. Solche Westen tragen die protestierenden Menschen in Frankreich. Deshalb nennt man sie Gelbwesten. Die Gelbwesten sagen, dass sie zu wenig Geld verdienen und mit dem Geld nicht auskommen. Deshalb verlangen die Gelbwesten höhere Löhne, höhere Pensionen und niedrigere Steuern.

Erklärung: Mindest-Lohn

Menschen, die arbeiten gehen, bekommen dafür Geld. Dieses Geld heißt Lohn oder auch Gehalt. In manchen Ländern wie zum Beisel Frankreich oder Deutschland gibt es einen Mindest-Lohn. Das heißt: Wer arbeitet, darf nicht weniger verdienen als diesen Lohn.

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Italien liefert seinen Müll vor allem nach Österreich

Italien hat große Schwierigkeiten mit der Müll-Entsorgung. Deswegen liefert Italien sehr viel von seinem Müll ins Ausland. In Österreich gibt es besonders gute Müll-Verbrennungs-Anlagen. Deshalb wurden im Jahr 2017 rund 70.000 Tonnen Müll aus Italien in Österreich entsorgt. Das ist mehr als ein Viertel von dem gesamten Müll, den Italien im Jahr 2017 im Ausland entsorgt hat. Der Müll kam nach Zwentendorf in Niederösterreich. Dort wurde der Müll verbrannt. Damit wurde Strom für sehr viele Haushalte in der Umgebung und Fernwärme produziert.

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Ein Bankomat gab 50-Euro-Scheine statt 20-Euro-Scheine her

In Stockerau in Niederösterreich hat vor 2 Monaten ein Bankomat statt 20-Euro-Scheinen 50-Euro-Scheine hergegeben. Eine Angestellte hatte die Fächer für die 20-Euro-Scheine und 50-Euro-Scheine vertauscht. Als Kunden 20-Euro-Scheine abheben wollten, bekamen sie daher 50-Euro-Scheine. Einige Kunden nutzten das absichtlich aus und hoben immer wieder Geld ab. Die Polizei fand 84 Personen, die das ausgenutzt haben. Ihnen droht nun ein Prozess vor Gericht.

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Nonnen gingen mit 500.000 Dollar ins Casino spielen

In den USA haben 2 Nonnen im Casino sehr gerne Glücksspiele gespielt. Weil sie dafür zu wenig Geld hatten, nahmen sie das Geld einer Schule weg, in der sie arbeiteten. Insgesamt haben die 2 Kloster-Frauen 500.000 Dollar an Spenden und Schulgeld der Eltern auf ihr eigenes Bank-Konto überwiesen. Mit dem Geld reisten sie dann immer wieder in die Stadt Las Vegas und gingen dort ins Casino. Beide Nonnen sind bereits in Pension gegangen. Sie haben zugegeben, dass sie etwas Falsches gemacht haben.

Erklärung: Casino

Ein Casino ist ein Gebäude in dem man Glücksspiele spielen kann. Bei einem Glücksspiel spielt man meistens um Geld. Oft verliert man diese Spiele und das Geld ist damit weg. Bekannte Spiele sind zum Beispiel Roulette (spricht man: Rulett) oder das Kartenspiel mit dem Namen Black Jack (spricht man: Bläck Dschäck).

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