Wenn Postings viral gehen: Das Corona-Virus in den sozialen Medien

Was sich zum Thema “Corona” in den sozialen Medien so tut. 

Viel wurde über die sozialen Medien geschimpft in den vergangenen Monaten und Jahren. Jetzt, in Zeiten von Quarantänen und Ausgangssperren, jetzt, wo es alle sozialen Kontakte im „echten“ Leben zu vermeiden gilt, kommt Facebook, Twitter und Co. eine ganz besondere Bedeutung zu. Die Online-Plattformen bieten eine Ablenkung vom oftmals tristen Alltag, alleine zuhause in der Wohnung. Dass auch im Internet das Corona-Virus mit all seinen Facetten im Mittelpunkt steht, liegt auf der Hand. Man findet dort Humorvolles, Interessantes, aber auch wichtige Informationen und Beiträge, die in den herkömmlichen Medien so oft keinen Platz finden. Wir haben für euch einige der besten Postings und Tweets zum Thema „Corona“ zusammengetragen.

Nur kurz nach den ersten Bildern von Menschen, die die Klopapiervorräte der Supermärkte leerkauften, folgten schon die ersten Kommentare dazu. Vergleiche zwischen Klopapier- und Vermögensverteilung ließen nicht lange auf sich warten. „Wenn du dich über normale Leute ärgerst, die Klopapier horten, warte nur, bis du von dem winzigen Prozentanteil hörst, der den Großteil des weltweiten Vermögen hortet“, schrieb der britische Comedian Jason Reid auf Twitter.

Das Cine Center in Wien nahm die angeordnete Schließung des Kinos mit Humor:

Der Künstler Dave Pollot weist auf Instagram auf seine Art darauf hin, dass es nett wäre, wenn alle Desinfektionsmittel und Klopapier zur Verfügung hätten.

Der Journalist Ralf Heimann erinnerte daran, dass es neben der „Corona-Krise“ auch noch andere Probleme in Europa und der Welt gibt – und denen von den Medien derzeit selten Beachtung geschenkt wird.


Unser Nachbarland Deutschland ist noch nicht ganz im Krisenmodus angekommen. Der Krankenpfleger Alexander Jorde berichtet in einem sehr lesenswerten Twitter-Thread von seinen beruflichen Erfahrungen und warum das deutsche Gesundheitssystem auf das Virus nicht vorbereitet ist.

Twitter-Userin @JanaRennsteig über systemrelevante Berufsgruppen, die vor der Krise von der Mehrheitsgesellschaft belächelt wurden.

In Spanien haben offenbar schon viele Menschen verstanden, wie wichtig das Pflegepersonal in dieser Situation und auch sonst für eine Gesellschaft ist.

Man muss einfach Prioritäten setzen.


Dieser Mann hängt wohl sehr an seinem Alltag. „Der Mensch ist ein Gewohnheitstier“, schreibt Michael Wögerer.


Huschke Mau schreibt über den Zusammenhang zwischen Corona und Prostitution – und warum ein Verbot von Prostitution wegen des Virus katastrophal für viele Betroffene ist.

Welche Chancen auch in einer Krise wie dieser stecken hat User @answerlang auf Twitter schön zusammengefasst.

 

Zu guter Letzt: Mit Musik gegen die Krise – auch in Österreich!

Titelbild: pixabay.com/Unsere Zeitung

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