Biden leitet Rückkehr zum Pariser Klimaschutz-Abkommen ein – TopEasy aktuell

In Kooperation mit der Austria Presse Agentur – Zusammengestellt von Eva Daspelgruber

Auch diese Woche stellt Unsere Zeitung wieder die TopEasy-News, einen leicht verständlichen Nachrichtenüberblick auf den Sprachniveaus B1 & A2, zur Verfügung. Weil wir finden, dass alle Menschen Zugang zu aktuellen Nachrichten haben sollen. 

Die täglichen Nachrichtenüberblicke und weitere Informationen über „TopEasy“ findest du auf science.apa.at

Sprachniveau B1

Der Atomwaffen-Verbots-Vertrag gilt nun weltweit

Seit Freitag gilt der Atomwaffen-Verbots-Vertrag, wodurch der Gebrauch von Atomwaffen weltweit verboten ist. Dieses Verbot wurde von 51 Staaten ratifiziert, also bestätigt dass es gilt. Von 35 weiteren Staaten wurde es unterzeichnet.

Der österreichische Außenminister Alexander Schallenberg bezeichnete das Inkrafttreten des Verbots als historisch. Der Vertrag wurde aber von allen Atommächten abgelehnt. Mit Atommächten sind Länder gemeint, die Atomwaffen besitzen. Das sind zum Beispiel die USA, Russland, Frankreich, Großbritannien oder China.

Weniger Falschgeld in Österreich durch Corona-Krise

Die Corona-Krise ist offenbar auch schlecht für die Geldfälscher. Denn im Jahr 2020 wurden in Österreich deutlich weniger gefälschte Euro-Geldscheine entdeckt. Es wurden insgesamt 1.656 falsche Geldscheine weniger beschlagnahmt als im Jahr 2019. Das ist ein Rückgang um fast 21 Prozent. Das hat die Österreichische Nationalbank bekanntgegeben.

Grund dafür sind die Lockdowns. Weil viele Geschäfte oft zu waren, gab es weniger Gelegenheiten zum Geldausgeben. Dadurch kam auch weniger Falschgeld in Umlauf.

Joe Biden ist der neue Präsident der USA

Der neue US-Präsident Joe Biden hat sein Amt angetreten. Am Mittwoch wurde er in Washington feierlich angelobt. Bei einer Rede rief er zur Einheit auf. „Ich werde ein Präsident für alle Amerikaner sein“, versprach er.

Noch am Mittwoch machte Biden einige Maßnahmen seines Vorgängers Donald Trump rückgängig. Biden leitete die Rückkehr zum Pariser Klimaschutz-Abkommen ein. Außerdem stoppte er den Austritt der USA aus der Weltgesundheits-Organisation WHO. Biden hob auch ein Einreiseverbot für Menschen aus muslimischen Ländern auf.

Erklärung: Pariser Klimaschutz-Abkommen

Das Pariser Klimaschutz-Abkommen ist eine weltweite Vereinbarung von 195 Ländern zum Schutz des Klimas und gegen die Erd-Erwärmung. Das Abkommen wurde von den Vertretern der Länder in Paris unterschrieben. Die USA traten aber unter Präsident Trump aus dem Abkommen aus.

Erklärung: Muslime

Muslime sind Menschen, die an Allah als ihren Gott glauben. Die Religion von diesen Menschen heißt Islam. Das Buch, aus dem Muslime beten, heißt Koran. Bei den Christen gibt es dafür die Bibel.

Wohnen und Essen wurden im letzten Jahr deutlich teurer

Im Jahr 2020 betrug die Inflation 1,4 Prozent und war leicht geringer als 2019. Aber die Preise für die meisten Dinge, die man im täglichen Leben braucht, stiegen deutlich. Vor allem Wohnen und Lebensmittel wurden wesentlich teurer.

Die Wohnungsmieten stiegen um 4,1 Prozent, und Strom wurde sogar um 5,8 Prozent teurer. Lebensmittel wurden 2020 um 2,4 Prozent teurer. Manches wurde aber auch deutlich billiger. Die Preise für Benzin und Diesel sanken um rund 12 Prozent. Heizöl wurde sogar um 22,5 Prozent billiger. Auch Telefonieren wurde günstiger.

Erklärung: Inflation

Man bemerkt die Inflation daran, dass alles teurer wird. Deshalb nennt man sie auch Teuerung. Ist die Inflation niedrig, steigen die Preise nur leicht. Ist die Inflation hoch, dann steigen die Preise stärker. Bei Inflation wird das Geld immer weniger wert. Deshalb braucht man mehr Geld, wenn man sich etwas kaufen will.

Erdbeben in der Steiermark

Am Mittwoch hat es um 8.30 Uhr in der Gegend von Admont in der Steiermark ein Erdbeben gegeben. Es hatte die Stärke 4,5. Dabei wurde die Wallfahrtskirche Frauenberg beschädigt. Fensterscheiben zerbrachen und Deckenmalereien bröckelten ab. Bei der weltberühmten Kloster-Bibliothek und an der Kirche vom Stift Admont wurden hingegen keine Schäden festgestellt.

Laut der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) gibt es so starke Erdbeben nur alle 4 bis 5 Jahre in Österreich. Das Erdbeben war wohl in weiten Teilen Österreichs zu spüren.

Erklärung: ZAMG

ZAMG ist die Abkürzung für „Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik“. Die ZAMG ist unter anderem für die Wettervorhersage zuständig. Sie ist eine österreichische Behörde und wurde im Jahr 1851 gegründet. Damit ist sie der älteste staatliche Wetterdienst der Welt.

Geld macht offenbar doch glücklich

Laut einer neuen wissenschaftlichen Studie macht viel Geld doch glücklich. Bisher dachten Wissenschafter, dass man ab einer gewissen Menge Geld nicht noch glücklicher wird. Die neue Studie widerspricht dem aber.

Demnach steigt das Wohlbefinden mit wachsendem Einkommen immer weiter. Eine Grenze scheint es nicht zu geben. Einer der Gründe ist laut Studie: Reiche Menschen haben das Gefühl, dass sie mehr Kontrolle über ihr Leben haben.

Spanische Zeitung meldet Wechsel von Alaba zu Real

David Alaba ist Österreichs erfolgreichster Fußballer. Derzeit spielt er noch in Deutschland bei Bayern München. Im Sommer soll er aber für die spanische Mannschaft Real Madrid spielen. Das meldete zumindest die spanische Zeitung „Marca“. Alaba soll bei Real einen Vertrag für 4 Jahre bekommen. Außerdem soll er rund 11 Millionen Euro pro Jahr verdienen.

Allerdings widerspricht Alabas Vater George der Zeitung aus Spanien. Es ist noch nichts unterschrieben und es gibt noch viele Interessenten, sagte George Alaba.

Russischer Politiker Nawalny zu 30 Tagen Haft verurteilt

Der russische Politiker Alexej Nawalny ist am Sonntag nach Russland zurückgekehrt und wurde noch am Flughafen verhaftet. Er ist ein politischer Gegner des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Seit August war Nawalny in Deutschland, wo er sich von einem Mordanschlag mit Nervengift erholte. Am Montag musste Nawalny vor Gericht. Er wurde zu 30 Tagen Haft verurteilt.

Die russischen Behörden werfen ihm vor, dass er gegen verschiedene Bestimmungen verstoßen hat. Nawalny sagt, dass die russischen Behörden ihn politisch verfolgen. Österreich und viele andere Länder fordern, dass Nawalny freigelassen wird.

Derzeit weniger Corona-Impfstoff für Österreich

Bundeskanzler Sebastian Kurz erwartet für Österreich Liefer-Verzögerungen beim Corona-Impfstoff der Firmen Biontech und Pfizer. Ungefähr 20 Prozent weniger Impfstoff stehen in Moment für Österreich zur Verfügung. Die fehlende Lieferung soll im Februar nachgeholt werden. „Das ist nicht wünschenswert“, sagte Bundeskanzler Kurz. Der Impf-Plan soll nun angepasst werden.

In Wien ist inzwischen die Vormerk-Plattform für die Corona-Impfung gestartet. Auf der Internetseite können sich alle Wienerinnen und Wiener für die Impfung anmelden. Das Interesse ist schon jetzt sehr groß. Angemeldete Personen erhalten später Termin-Vorschläge für die Impfung.

2020 wurden viel weniger neue Autos verkauft

Im Jahr 2020 sind in Österreich 24,5 Prozent weniger neue Autos verkauft worden. Für den Autohandel war damit das Vorjahr das schlechteste Jahr seit 33 Jahren. Insgesamt wurden 248.740 Autos verkauft. Davon waren 15.972 reine Elektro-Autos. Die am meisten verkaufte Automarke war VW, gefolgt von Skoda, sowie Seat und BMW.

Im Jahr 2020 wurden auch weniger gebrauchte Autos verkauft. Hier betrug der Rückgang aber nur 3,5 Prozent. Es wurden aber mehr neue und gebrauchte Motorräder, Motorroller und Mopeds verkauft.

Sprachniveau A2

Seit Freitag gilt weltweit das Verbot für Atomwaffen

Auf der ganzen Welt gilt seit Freitag

der Atomwaffen-Verbots-Vertrag.

Dadurch ist die Nutzung

von Atomwaffen verboten.

51 Staaten haben den Vertrag bestätigt.

35 weitere Staaten haben

den Vertrag unterschrieben.

Für den Außenminister von Österreich

Alexander Schallenberg ist

das Ereignis historisch.

Er meint damit, dass das ein

besonders wichtiges Ereignis ist.

Aber die Atommächte sind

alle gegen den Vertrag.

Atommächte sind Länder

die Atomwaffen haben.

Dazu gehören zum Beispiel

die USA, Russland, Frankreich,

Großbritannien und China.

Wegen Corona gibt es weniger Falschgeld in Österreich

Im Jahr 2020 hat man in Österreich

viel weniger gefälschte Geldscheine

gefunden als im Jahr 2019.

Es waren 2020 um ein Fünftel

weniger falsche Euro-Scheine als 2019.

Grund dafür sind die Maßnahmen

gegen den Corona-Virus.

Weil die Geschäfte oft zu waren,

gaben die Menschen weniger Geld aus.

Dadurch wurde auch weniger

Falschgeld ausgegeben.

Jetzt ist Joe Biden der neue Präsident der USA

Die USA haben einen neuen Präsident.

Er heißt Joe Biden und hat

am Mittwoch sein Amt angetreten.

Biden hatte im November die Wahl

gegen Donald Trump gewonnen.

Biden macht vieles anders als Trump.

Zum Beispiel werden die USA

jetzt wieder bei dem wichtigen

Pariser Klimaschutz-Abkommen mitmachen.

Unter Trump waren die USA aus

diesem Abkommen ausgetreten.

Erklärung: Pariser Klimaschutz-Abkommen

Das Pariser Klimaschutz-Abkommen

ist eine Vereinbarung zwischen

rund 190 Ländern auf der Welt.

Darin steht, dass jedes dieser Länder

mehr für den Klimaschutz

und mehr gegen die Erderwärmung tun wird.

In Österreich ist Wohnen und Essen deutlich teurer geworden

Im Jahr 2020 war die Inflation

in Österreich nicht hoch.

Das heißt, insgesamt ist alles

nicht viel teurer geworden.

Aber Mieten und Lebensmittel sind

wesentlich teurer geworden.

Also die Dinge, die jeder

jeden Tag braucht.

Manches wurde 2020 auch billiger.

Benzin, Diesel und Heizöl wurden

zum Beispiel viel billiger.

Auch fürs Telefonieren bezahlte

man im Jahr 2020 weniger.

Erklärung: Inflation

Man bemerkt die Inflation daran,

dass alles teurer wird.

Deshalb nennt man sie auch Teuerung.

Ist die Inflation niedrig,

steigen die Preise nur leicht.

Ist die Inflation hoch,

steigen die Preise stärker.

Bei der Inflation wird das Geld

immer weniger wert.

Deshalb braucht man mehr Geld,

wenn man etwas kaufen will.

Am Mittwoch hat es in Österreich ein Erdbeben gegeben

In Österreich hat es am Mittwoch

ein Erdbeben gegeben.

Das Erdbeben war in der Steiermark

in der Gegend um Admont.

Die Stärke von dem Erdbeben

betrug 4,5.

So starke Erdbeben gibt es in Österreich

nur alle 4 bis 5 Jahre.

An der Wallfahrtskirche Frauenberg

gab es einige Schäden.

Fensterscheiben zerbrachen und

es gab Risse an den Decken-Malereien.

Das weltberühmte Kloster Admont

wurde aber nicht beschädigt.

Laut einer neuen Studie macht viel Geld doch glücklicher

Es heißt immer, dass Geld

nicht glücklich macht.

Bisher dachten auch Wissenschafter

dass man nicht glücklicher wird,

wenn man immer mehr Geld hat.

Aber das stimmt wohl nicht.

Forscher haben nun herausgefunden,

dass Geld doch glücklich macht.

Je mehr Geld man hat,

desto glücklicher wird man.

Die Forscher sagen auch,

woran das liegt.

Reiche Menschen haben das Gefühl, dass sie

mehr Kontrolle über ihr Leben haben.

David Alaba soll im Sommer von Bayern zu Real wechseln

David Alaba ist der erfolgreichste

Fußballer von Österreich.

Es spielt in Deutschland

beim Verein Bayern München.

Im Sommer läuft der Vertrag von Alaba

bei Bayern München aus.

Dann soll er nach Spanien

zu Real Madrid wechseln.

Das schreibt eine spanische Zeitung.

Alaba soll bei Real Madrid

einen Vertrag für 4 Jahre bekommen.

Pro Jahr soll Alaba

11 Millionen Euro verdienen

Aber der Vater von David Alaba sagt,

dass das noch nicht fix ist.

Denn es gibt noch viele andere Vereine,

die David haben wollen, sagt sein Vater.

Der russische Politiker Nawalny muss für 30 Tage ins Gefängnis

Alexej Nawalny ist

ein russischer Politiker.

Er ist ein Gegner von

Präsident Wladimir Putin.

Nawalny war seit August in Deutschland.

Er erholte sich dort

von einem Mord-Anschlag.

In Russland hatte man nämlich versucht,

Nawalny mit Nervengift zu ermorden.

Am Sonntag ist er nach

Russland zurückgekehrt.

Er wurde aber noch

am Flughafen verhaftet.

Am Montag ist er zu 30 Tagen

Gefängnis verurteilt worden.

Nawalny sagt: Man verfolgt ihn,

nur weil er gegen Präsident Putin ist.

Österreich und viele andere Länder

verlangen, dass man Nawalny freilässt.

Österreich hat derzeit weniger Corona-Impfstoff zur Verfügung

In Österreich gibt es derzeit weniger

Corona-Impfstoff als geplant.

Denn die Hersteller-Firmen Biontech und

Pfizer haben nicht pünktlich geliefert.

Das hat der Bundeskanzler

Sebastian Kurz gesagt.

Er erwartet, dass Österreich

in nächster Zeit um 20 Prozent

weniger Impfstoff zur Verfügung hat.

Im Februar soll die fehlende Lieferung

dann nach Österreich kommen.

In Wien ist inzwischen die Plattform zum

Anmelden für die Corona-Impfung gestartet.

Auf der Internet-Seite können sich

alle Wienerinnen und Wiener

für die Impfung anmelden.

Schon jetzt interessieren sich

viele Menschen dafür.

Die Österreicher haben 2020 viel weniger neue Autos gekauft

Im Jahr 2020 haben die Österreicher rund

ein Viertel weniger neue Autos gekauft.

Für die Auto-Händler war 2020

deshalb ein sehr schlechtes Jahr.

Es war das schlechteste seit 33 Jahren.

Die beliebtesten Automarken waren

VW, Skoda, Seat und BMW.

2020 kauften die Österreicher aber

mehr Zweiräder, also Motorräder,

Motorroller und Mopeds.


Titelbild:  L.W. on Unsplash

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