Umwelt-Organisationen testeten Schoko-Hasen und Ostereier-Farben – TopEasy aktuell

In Kooperation mit der Austria Presse Agentur – Zusammengestellt von Eva Daspelgruber

Auch diese Woche stellt Unsere Zeitung wieder die TopEasy-News, einen leicht verständlichen Nachrichtenüberblick auf den Sprachniveaus B1 & A2, zur Verfügung. Weil wir finden, dass alle Menschen Zugang zu aktuellen Nachrichten haben sollen. 

Die täglichen Nachrichtenüberblicke und weitere Informationen über „TopEasy“ findest du auf science.apa.at

Sprachniveau B1

Wegen Corona mehr Schlaf-Störungen bei Kindern und Jugendlichen

Während der Corona-Krise haben bei Kindern und Jugendlichen in Österreich die Schlaf-Störungen stark zugenommen. Das hat eine Studie der Universität Salzburg ergeben. Ein Drittel der Kinder von 6 bis 14 Jahren hat nun Schlaf-Störungen. Bei den Jugendlichen von 15 bis 18 Jahren ist es sogar die Hälfte.

Am meisten Probleme haben die Kinder und Jugendlichen mit dem Einschlafen und dem Durchschlafen. Sie gehen auch deutlich später ins Bett und stehen später auf. Außerdem verbringen sie nun mehr Zeit mit Fernsehen, dem Handy oder Computer-Spielen.

Österreich spielte in WM-Qualifikation 2:2 gegen Schottland

Im nächsten Jahr findet die Fußball-Weltmeisterschaft statt. Die österreichische Nationalmannschaft will sich dafür qualifizieren. Am Donnerstag hat Österreich in der Qualifikation gegen Schottland gespielt. Das Spiel fand in der Stadt Glasgow in Schottland statt und ging 2:2 unentschieden aus.

Österreich ging 2 Mal in Führung, beide Tore schoss Sasa Kalajdzic, aber die Schotten konnten beide Male ausgleichen. Als nächstes spielt Österreich in der WM-Qualifikation gegen die Färöer Inseln. Dieses Spiel findet in Wien statt.

Vorgezogene Impfeinladung für Risikopatienten

Risikopatienten in Österreich sollen eine vorgezogene Corona-Impfung bekommen. Dazu sollen sie ab 10. April per Brief eingeladen werden. Risikopatienten sind Menschen, die schon andere Erkrankungen haben und deshalb anfälliger für Corona sind.

Die Sozialversicherung wird prüfen, wer in Österreich starke Medikamente gegen Vorerkrankungen einnimmt und damit ein Risikopatient ist. Viele Risikopatienten wurden schon geimpft, aber noch nicht alle. Deshalb werden alle angeschrieben, die Anspruch auf eine Impfung haben.

AUA baut bis 2023 mehr als 650 Jobs ab

Die AUA ist die größte Flug-Linie Österreichs. Wegen der Corona-Krise kann sie nur wenig fliegen und muss deshalb sparen. Deshalb will die AUA bis 2023 mehr als 650 Vollzeit-Arbeitsplätze abbauen.

Dabei will die AUA aber so wenige Mitarbeiter wie möglich kündigen. Stattdessen sollen mehr Mitarbeiter in Teilzeit arbeiten. Außerdem will die AUA die Zahl ihrer Flugzeuge verringern. Derzeit hat die AUA 80 Flugzeuge, in einigen Jahren sollen es nur noch 58 sein.

AstraZeneca versteckte anscheinend 29 Millionen Corona-Impfdosen

In Italien sind bei einer Kontrolle von den Behörden 29 Millionen Impfdosen vom Corona-Impfstoff der Firma AstraZeneca gefunden worden. Die Impf-Dosen sollten offenbar heimlich ins Ausland gebracht werden, obwohl in der EU noch viele Impfdosen fehlen. Die EU-Kommission hat die Behörden in Italien auf den versteckten Impfstoff aufmerksam gemacht.

Die EU-Kommission hatte den Verdacht, dass AstraZeneca mehr Corona-Impfstoff in der EU herstellt, als die Firma zugegeben hat. Der Impfstoff ist dann aber offenbar nicht an die EU ausgeliefert worden. Schon Anfang März hatte Italien eine Lieferung von 250.000 Impfdosen von AstraZeneca nach Australien gestoppt.

Erklärung: EU-Kommission

Die EU-Kommission ist ein wichtiger Teil der EU. Sie schlägt unter anderem EU-Gesetze vor. Außerdem überprüft die Kommission, ob die EU-Länder die Gesetze einhalten.

Ein Frachtschiff blockiert den Suezkanal in Ägypten

Ein Frachtschiff mit dem Namen „Ever Green“ ist im Suezkanal in Ägypten auf Grund gelaufen. Das bedeutet, dass das Schiff nicht aus eigener Kraft vor oder zurück kann. Das riesige Schiff blockiert nun im Suezkanal den kompletten Schiffsverkehr.

Der Unfall passierte, weil ein Sandsturm die Sicht verschlechtert hatte. Nachdem das Schiff auf Grund gelaufen war, fiel der Strom an Bord aus. Nun versuchen 8 Schleppboote das riesige Schiff zu befreien. Wie lange das dauert, ist noch unklar. So lange kann aber kein anderes Schiff den Suezkanal durchfahren.

Erklärung: Suezkanal

Der Suezkanal ist eine wichtige Wasserstraße in Ägypten. Der Kanal wurde von 1859 bis 1869 gebaut. Er verbindet das Mittelmeer mit dem Roten Meer und ist für den weltweiten Handel sehr wichtig.

Umwelt-Organisationen testeten Schoko-Hasen und Ostereier-Farben

Zu Ostern werden in Österreich viele Schoko-Hasen gekauft und Eier bunt gefärbt. Umwelt-Organisationen in Österreich haben deshalb die Schoko-Hasen und Eier-Farben in österreichischen Supermärkten getestet. Die Organisationen haben untersucht, ob bei der Produktion auf Menschen-Rechte, Umwelt-Schutz und die Gesundheit geachtet wurde.

Bei den Schoko-Hasen konnten nur 6 von 30 Produkten vollständig überzeugen. Bei den Eier-Farben enthalten 29 von 54 getesteten Farben für die Gesundheit schädliche Stoffe.

Laut Global 2000 sind FFP2-Masken frei von Schadstoffen

Viele Menschen fühlen sich über die sogenannten FFP2-Masken nicht ausreichend informiert. Die Umweltschutz-Organisation Global 2000 hat dazu viele Anfragen bekommen. Viele wollen wissen, ob diese Masken schädlich sind und ob es Unterschiede zwischen den chinesischen und den österreichischen Masken gibt.

Global 2000 hat FFP2-Masken getestet und dabei besonders auf Masken geachtet, die man im Supermarkt bekommt. Zur großen Überraschung waren alle Masken frei von Schadstoffen. Global 2000 fand nur kleine, nicht schädliche Mengen von Zink und ganz winzige Mengen von Nickel, die auch harmlos sind.

EU-Sanktionen gegen China wegen Verletzung der Menschen-Rechte

Die EU hat am Montag mehrere Länder wegen der Verletzung der Menschen-Rechte bestraft. Zum 1. Mal seit 30 Jahren wurde auch China von der EU mit Strafen belegt. Die EU kritisiert, dass in China die Volksgruppe der Uiguren stark benachteiligt wird.

In der chinesischen Region Xinjiang sind mindestens eine Million Uiguren und andere Muslime eingesperrt. Das sagen Experten für Menschen-Rechte. Die Gefangenen werden gezwungen, ihre Religion, Kultur und Sprache aufzugeben. Sie werden teilweise auch misshandelt. China weist die Vorwürfe zurück und spricht von Arbeits-Programmen.

Erklärung: Sanktionen

Sanktionen sind Straf-Maßnahmen. Wenn Länder andere Länder wegen irgendetwas bestrafen wollen, dann machen sie oft Wirtschafts-Sanktionen. Dann darf man zum Beispiel Waren aus dem bestraften Land nicht mehr kaufen oder dorthin nichts mehr verkaufen. Oder Firmen dürfen in dem bestraften Land keine Fabriken bauen.

Greenpeace fand viel Plastik in Kosmetik-Produkten

Die Umwelt-Organisation Greenpeace hat Make-ups und Lippen-Stifte von bekannten Kosmetik-Marken nach Mikro-Plastik untersucht. Mehr als 660 Produkte wurden getestet. In 502 dieser Produkte wurde Plastik gefunden. Manchmal sogar, obwohl die Produkte als plastikfrei beworben werden.

Mikro-Plastik ist ungesund, weil damit schädliche Stoffe in den Körper von Menschen gelangen können. Greenpeace will jetzt, dass Plastik in Kosmetik-Produkten ganz verboten wird.

Erklärung: Mikro-Plastik

Mikro-Plastik sind kleine Kunststoff-Teilchen. Die Teilchen sind oft so klein, dass man sie mit bloßem Auge nicht erkennen kann. Mikro-Plastik verursacht Probleme in der Umwelt.

Sprachniveau A2

Kinder und Jugendliche haben wegen Corona Schlaf-Störungen

Wegen der Corona-Krise leiden

in Österreich viele Kinder und

Jugendliche an Schlaf-Störungen.

Das ergab eine Studie

von der Universität Salzburg.

Von den 6 bis 14 Jahre alten Kindern

leidet ein Drittel an Schlaf-Störungen.

Bei den Jugendlichen

von 15 bis 18 Jahren leidet

die Hälfte an Schlaf-Störungen.

Die meisten Probleme haben

die Kinder und Jugendlichen mit dem

Einschlafen und dem Durchschlafen.

Viele gehen auch später schlafen

und stehen später auf.

Die Kinder und Jugendlichen schauen

nun auch mehr Fernsehen.

Sie verbringen auch mehr Zeit

mit ihren Handys oder Spielekonsolen.

Die Fußball-Nationalmannschaft von Österreich hat 2:2 gespielt

Im nächsten Jahr findet wieder eine

Welt-Meisterschaft im Fußball statt.

Welt-Meisterschaft heißt abgekürzt WM.

Dabei spielen die besten Länder

aus der ganzen Welt gegen einander.

Jetzt ist die Qualifikation dafür.

Dabei spielten auch alle Länder

aus Europa in Gruppen gegen einander.

Die besten Länder dürfen

dann zur WM fahren.

Am Donnerstag hat Österreich

in der WM-Qualifikation

gegen Schottland gespielt.

Das Spiel ging 2:2 unentschieden aus.

Österreich ging 2 Mal in Führung, aber

Schottland konnte 2 Mal ausgleichen.

Die beiden Tore für Österreich

schoss Sasa Kalajdzic.

Risiko-Patienten in Österreich bekommen Einladungen zum Impfen

Risiko-Patienten in Österreich

sollen möglichst bald eine

Corona-Impfung bekommen.

Ab dem 10. April werden sie per Brief

zu einer früheren Impfung eingeladen.

Risiko-Patienten sind Menschen,

die besonders anfällig für Krankheiten

wie zum Beispiel Corona sind.

Das sind zum Beispiel Menschen,

die schon andere Krankheiten haben.

Die Sozial-Versicherung wird schauen,

wer starke Medikamente

gegen Vorerkrankungen nimmt.

Diese Menschen sind nämlich

sehr wahrscheinlich Risiko-Patienten.

Sie werden dann per Post zur

Corona-Impfung eingeladen.

Viele Risiko-Patienten sind

schon geimpft worden.

Nun sollen auch die übrigen

Risiko-Patienten geimpft werden.

Die AUA muss sparen und baut Arbeitsplätze ab

Die AUA ist die größte

Fluglinie in Österreich.

Wegen der Corona-Krise kann

sie nur wenig fliegen.

Dadurch verdient die AUA weniger

Geld und muss sparen.

Deshalb will die AUA bis zum Jahr 2023

über 650 Arbeits-Plätze abbauen.

Die AUA will aber nur wenige

Mitarbeiter kündigen.

Dafür sollen viele Mitarbeiter

nur noch in Teilzeit arbeiten.

In Teilzeit arbeiten die Mitarbeiter

weniger und verdienen auch weniger.

Dadurch spart die AUA viel Geld.

Außerdem will die AUA

weniger Flugzeuge haben.

Derzeit hat die AUA 80 Flugzeuge.

In einigen Jahren sollen es

nur noch 58 Flugzeuge sein.

Italien hat 29 Millionen Impfdosen von AstraZeneca gefunden

29 Millionen Impfdosen von dem

Hersteller AstraZeneca wurden

in Italien gefunden.

Die Impfdosen sollten anscheinend

heimlich in das Ausland

gebracht werden.

Die EU-Kommission nahm an dass AstraZeneca

mehr Impfstoff in der EU herstellt

als sie zugaben.

Deshalb wurde nach

den Impfdosen gesucht.

Italien hat bereits im März

eine Lieferung von AstraZeneca

nach Australien gestoppt.

Erklärung: EU-Kommission

Die EU-Kommission ist ein

wichtiger Teil von der EU.

Sie schlägt zum Beispiel EU-Gesetze vor.

Außerdem überprüft die Kommission,

ob die EU-Länder die Gesetze einhalten.

Unfall mit Frachtschiff auf dem Suez-Kanal in Ägypten

Der Suez-Kanal in Ägypten ist eine

wichtige Wasserstraße.

Doch nun ist auf dem Kanal ein

Frachtschiff verunglückt.

Das Schiff lief auf Grund.

Das bedeutet, es kann nicht

von selbst weiterfahren.

Das riesige Schiff blockiert nun den

Suez-Kanal.

Das bedeutet, dass keine anderen Schiffe

daran vorbeifahren können.

Der Unfall passierte während

eines Sandsturms.

Der viele Sand verschlechterte die Sicht.

Auf dem Schiff fiel auch der Strom aus.

Nun versuchen 8 Schlepp-Boote das

Schiff aus seiner Lage zu befreien.

Erklärung: Suezkanal

Der Suezkanal ist eine wichtige

Wasserstraße in Ägypten.

Der Kanal wurde von 1859

bis 1869 gebaut.

Er verbindet das Mittelmeer

mit dem Roten Meer.

Der Kanal ist eine sehr

wichtige Handelsstraße.

Schokohasen und Ostereierfarben im Test

Zu Ostern werden in Österreich viele

Schoko-Hasen gekauft.

Auch viele Eier werden gefärbt.

Nun wurden Schoko-Hasen und

Eier-Farben in den österreichischen

Supermärkten getestet.

Bei den Schoko-Hasen wurde geprüft, ob der

Kakao unter fairen und umweltfreundlichen

Bedingungen angebaut wurden.

Fair bedeutet hier, dass die Kakao-Bauern

gerecht bezahlt wurden.

Nur bei 6 der 30 getesten Schoko-Hasen

wurden beide Bedingungen erfüllt.

Bei den Eier-Farben wurde herausgefunden,

dass 29 der 54 getesteten Farben

gefährlich für die Gesundheit sind.

In FFP2-Masken sind keine Schadstoffe

Viele Menschen in Österreich fragen sich,

ob FFP2-Masken schädlich sind.

Das wollten viele Menschen von

der Umweltschutz-Organisation

Global 2000 wissen.

Viele wollten auch wissen, ob es einen

Unterschied zwischen Masken aus China

und Masken aus Österreich gibt.

Global 2000 hat nun FFP2-Masken

genau untersucht.

Das Ergebnis: Alle Masken

enthalten keine Schadstoffe.

Es gibt auch keinen Unterschied

zwischen Masken aus Österreich

und Masken aus China.

Erklärung: FFP2-Masken

FFP2-Masken filtern die Luft

zum Atmen besonders gut.

Sie sollen vor dem Corona-Virus schützen.

Die EU bestraft China wegen Verletzung der Menschen-Rechte

Die EU hat am Montag das Land China

mit einer Strafe belegt.

Bestimmte Personen aus China

dürfen jetzt zum Beispiel

nicht mehr in die EU einreisen.

Sie bekommen in der EU auch kein

Geld mehr.

Die EU glaubt nämlich, dass China

die muslimische Volks-Gruppe Uiguren

sehr schlecht behandelt.

Experten für Menschen-Rechte sagen, dass

China die Uiguren einsperrt und

zum Teil auch misshandelt.

China sagt, dass die Vorwürfe

nicht stimmen und kritisiert die Strafen.

Plastik in vielen Make-ups und Lippenstiften

Die Umwelt-Organisation Greenpeace hat

untersucht, ob in Kosmetik-Produkten

Plastik vorkommt.

Dafür hat sie 660 verschiedene Make-ups

und Lippenstifte getestet.

In 502 Produkten wurde

dann auch Plastik gefunden.

Manchmal sogar in Produkten, die

als plastikfrei verkauft werden.

Plastik in Kosmetik-Produkten

ist sehr ungesund.

Dadurch können schädliche Stoffe in den

Körper gelangen.

Greenpeace will jetzt, dass Plastik

in Kosmetik-Produkten ganz verboten wird.


Titelbild: Annie Spratt auf Unsplash

DANKE, DASS DU DIESEN ARTIKEL BIS ZUM ENDE GELESEN HAST!

Unsere Zeitung ist ein demokratisches Projekt, unabhängig von Parteien, Konzernen oder Milliardären. Dieser Nachrichtenüberblick wurde von unserer Redakteurin ehrenamtlich zusammengestellt. Wir würden gerne allen unseren Redakteur_innen ein Honorar zahlen, sind dazu aber leider finanziell noch nicht in der Lage. Wenn du möchtest, dass sich das ändert und dir auch sonst gefällt, was wir machen, kannst du uns auf der Plattform Steady mit 3, 6 oder 9 Euro im Monat unterstützen. Jeder kleine Betrag kann Großes bewirken! Alle Infos dazu findest du, wenn du unten auf den Button klickst.

Unterstützen!

close

Trag dich ein!

Du erhältst jeden Montag die aktuellen Artikel kostenlos in Deine Mailbox.

Wir versprechen, dass wir keinen Spam versenden! Impressum

Artikel teilen/drucken:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.