Antifaschismus als Lebensaufgabe

In Memoriam Esther Bejarano – 100 Worte zum Sonntag von Michael Wögerer

Die 1924 in Saarlouis geborene Esther Loewy wurde mit 18 Jahren von den Nazis nach Auschwitz deportiert. Als Mitglied des Mädchenorchesters konnte sie das KZ nur mit viel Glück überleben. Der Musik verdankte die ausgebildete Sopranistin ihr Leben, mit Liedern des Widerstands und jiddischer Musik war sie bis ins hohe Alter auf Tour.

Esther war überzeugte Kommunistin, denn um dem „Nie wieder Auschwitz!“ gerecht zu werden, muss dem Faschismus sein Nährboden entzogen und das Problem an der Wurzel gepackt werden. Daher kämpfte sie bis zu ihrem Tod gegen das kapitalistische System. Am 10. Juli verstarb Esther Bejarano im 97. Lebensjahr.

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VIDEO: Esther Bejarano erzählt im Rahmen des Antifa-Camps in Weimar (2012) ihre Geschichte und gab anschließend ein Konzert.

Titelbild: rosa-luxemburg-konferenz.de (Foto: Christian Mang)

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