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Im Schatten von Olympia: Die Faustball-WM beginnt

Während die ganze Welt nach Tokio blickt, startet am Mittwoch im kleinen Grieskirchen in Oberösterreich die Faustball-Weltmeisterschaft der Frauen. Das österreichische Team hat bei der Heim-WM einiges vor: „Wir wollen ins Finale!“

Von Moritz Ettlinger

Faustball statt Fußball, Grieskirchen statt Tokio: Wem die Olympischen Sommerspiele in Japan eine Spur zu pompös sind, die_der muss dieser Tage keinesfalls auf hochklassigen Sport verzichten. Am Mittwoch beginnt die Faustball-Weltmeisterschaft der Frauen in der oberösterreichischen Kleinstadt Grieskirchen – mit österreichischer Beteiligung.

Gleich am ersten Turniertag sind die heimischen Faustballerinnen doppelt gefordert: In Gruppenspiel Nummer eins geht es am Mittwoch um 11:30 Uhr gegen die Schweiz, um 17:30 Uhr steht dann das Duell gegen die Titelverteidigerinnen aus Deutschland am Programm. Zum Abschluss der Gruppenphase müssen die Österreicherinnen dann am Donnerstag gegen Chile ran.

„Den Schwung mitnehmen“

Eine starke Gruppe, dennoch ist für Teamchef Christian Zöttl klar, wohin die Reise gehen soll: „Wir wollen ins Finale!“, schreckt Zöttl nicht vor großen Ansagen zurück. Ein Sieg dort wäre historisch: Noch nie konnten die österreichischen Faustball-Damen bei einer Weltmeisterschaft triumphieren.

Trainer Zöttl geht jedenfalls mit einem guten Gefühl in die Partie gegen die Schweiz: „Wir haben uns bei den Trainingslagern in Linz und Faak gut vorbereitet und das Erarbeitete bei den Tests am Wochenende noch einmal verfeinert. Jetzt heißt es, den Schwung mit ins Turnier zu nehmen!“

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