Fischer in Kambodscha fing größten Süßwasserfisch der Welt – TopEasy aktuell

In Kooperation mit der Austria Presse Agentur – Zusammengestellt von Eva Daspelgruber

Auch diese Woche stellt Unsere Zeitung wieder die TopEasy-News, einen leicht verständlichen Nachrichtenüberblick auf den Sprachniveaus B1 & A2, zur Verfügung. Weil wir finden, dass alle Menschen Zugang zu aktuellen Nachrichten haben sollen. 

Die täglichen Nachrichtenüberblicke und weitere Informationen über „TopEasy“ findest du auf science.apa.at

Sprachniveau B1

Fischer in Kambodscha fing größten Süßwasserfisch der Welt

Im Mekong-Fluss in Kambodscha in Asien hat ein Fischer den größten jemals gemeldeten Süßwasserfisch gefangen. Dabei handelt es sich um einen fast 4 Meter langen und knapp 300 Kilogramm schweren Riesen-Süßwasser-Stechrochen. Der Fisch wurde „Boramy“ getauft.

Den bisherigen Rekord hielt seit dem Jahr 2005 ein 293 Kilo schwerer Mekong-Riesenwels. Der Riesen-Rochen wurde im Gegensatz zu dem Riesenwels nicht getötet und gegessen. Stattdessen wurde er mit einem Peilsender ausgestattet und wieder freigelassen. Forscher wollen so Daten über sein Verhalten sammeln.

Ukraine und Moldau sind nun EU-Beitrittskandidaten

Die Ukraine und Moldau sind nun offiziell EU-Beitrittskandidaten. Das haben die Regierungs-Chefs der EU-Staaten am Donnerstag beschlossen. „Die Zukunft der Ukraine ist in der EU“, schrieb daraufhin der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf Twitter.

Heuer könnte auch noch Bosnien-Herzegowina zum EU-Beitrittskandidaten werden. Dafür muss es aber wichtige politische Reformen umsetzen, sagte der österreichische Bundeskanzler Karl Nehammer. Er hatte vorher davor gewarnt, Länder wie Bosnien-Herzegowina gegenüber der Ukraine zu benachteiligen.

Ukrainische Truppen geben Sjewjerodonezk auf

Im Donbass im Osten der Ukraine gibt es seit Wochen schwere Kämpfe. Besonders umkämpft ist dort die Stadt Sjewjerodonezk. Die russische Armee hat schon einen Großteil der Stadt erobert. Nun gibt die Ukraine Sjewjerodonezk auf. Die ukrainischen Truppen haben den Befehl bekommen, sich aus der Stadt zurückzuziehen. Das hat Serhij Hajdaj erklärt, der Gouverneur der Region Luhansk.

Russische Truppen haben außerdem das Gebiet südlich der Stadt Lyssytschansk vollständig eingenommen. Die Stadt könnte nun bald von 3 Seiten eingeschlossen werden.

Größtes Bakterium der Welt in Guadeloupe entdeckt

In Guadeloupe in der Karibik haben Forscher das bisher größte bekannte Bakterium gefunden. Thiomargarita magnifica ist mit 2 Zentimetern 5.000 Mal größer als durchschnittliche Bakterien. Das Bakterium soll die Form einer Wimper haben und bereits im Jahr 2009 entdeckt worden sein.

Entdeckt wurde die Bakterie von dem Forscher Oliver Gros. Gros dachte zuerst, dass es keine Bakterie sein kann, da Bakterien normalerweise nicht mit dem bloßen Auge zu sehen sind.

Die Corona-Impfpflicht wird abgeschafft

Die Impfpflicht gegen das Coronavirus fällt endgültig, darauf haben sich die Regierungsparteien geeinigt. Anfang Juli soll die Aufhebung der Impfpflicht im Nationalrat beschlossen werden. Das hat Gesundheitsminister Johannes Rauch am Donnerstag mitgeteilt.

„Die Impfpflicht bringt niemanden zum Impfen“, sagte Rauch. Außerdem hat die Impfpflicht viele Konflikte in Vereinen, Betriebe und Familien verursacht. Außerdem wirkt die Impfung bei der Omikron-Variante nicht mehr so gut gegen Ansteckung. Derzeit ist die Impfpflicht bis 31. August ausgesetzt.

Wien ist wieder die lebenswerteste Stadt der Welt

Jedes Jahr wählt die britische Zeitschrift „The Economist“ die lebenswertesten Städte der Welt. Lebenswert ist eine Stadt, wenn man dort gut und angenehm leben kann. Die Zeitschrift hat sich wieder 140 Städte auf der ganzen Welt angeschaut. Nummer 1 ist Wien. An 2. und 3. Stelle liegen die Städte Kopenhagen in Dänemark und Zürich in der Schweiz.

Wien war schon 2018 und 2019 die lebenswerteste Stadt der Welt. Damit eine Stadt lebenswert ist, muss es dort sicher sein. Es muss gute Ärzte und Spitäler und gute Schulen geben. Außerdem muss die Umwelt sauber sein und es muss viel Kultur geben.

Van der Bellen verabschiedet Frauen-Fußballteam

Im Juli findet in England die Europa-Meisterschaft (EM) im Frauen-Fußball statt. Am Donnerstag hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen in der Hofburg Österreichs Nationalteam verabschiedet. Dabei erinnerte er an die Frauen-EM 2017. Damals schafften es die Österreicherinnen bis ins Halbfinale.

„Wir drücken alle die Daumen, dass Sie weit kommen. Alles ist möglich, aber Sport ist Sport“, sagte der Bundespräsident. Das österreichische Team hat am Sonntag noch ein Testspiel gegen Belgien. Danach will Trainerin Irene Fuhrmann die Aufstellung bekanntgeben.

Viele Opfer nach Erdbeben in Afghanistan

Im asiatischen Land Afghanistan hat es am Dienstagabend ein schweres Erdbeben gegeben. Dadurch sind mindestens 1.000 Menschen gestorben, mindestens 1.500 Menschen wurden verletzt. Man befürchtet, dass noch viel mehr Menschen getötet oder verletzt wurden. Dutzende Häuser fielen zusammen, auch ein ganzes Dorf wurde zerstört.

Die Rettung der Verletzten ist schwer, weil die Dörfer in einer abgelegenen Bergregion liegen. Immer wieder kommt es zu schweren Erdbeben in der Region am Gebirge Hindukusch und den Nachbarländern Pakistan und Iran.-

Gerald Grosz tritt bei Bundespräsidenten-Wahl an

Der ehemalige BZÖ-Politiker Gerald Grosz will Bundespräsident werden und tritt deshalb bei der Wahl im Herbst an. Das hat er in einem Video erklärt, das in sozialen Medien veröffentlicht wurde. „Liebe Österreicherinnen und Österreicher! Ja, ich will“, sagte Grosz in dem Video. Er kritisierte darin auch die Regierung und Bundespräsident Alexander Van der Bellen.

Um tatsächlich bei der Bundespräsidentenwahl anzutreten, braucht Grosz 6.000 Unterschriften. Er ist überzeugt, dass er das schafft und auch genug Wahlkampf-Spenden bekommen wird.

Erklärung: BZÖ

BZÖ ist die Abkürzung für „Bündnis Zukunft Österreich“. Diese Partei wurde im Jahr 2005 vom ehemaligen FPÖ-Chef Jörg Haider gegründet. Das BZÖ schaffte es 2 Mal in den Nationalrat. Bei der Wahl 2013 bekam das BZÖ nicht genug Stimmen und ist seit damals nicht mehr im Nationalrat vertreten.

Konsumenten schränken sich wegen Inflation ein

Durch den Ukraine-Krieg ist die Inflation heuer deutlich höher geworden. Das wirkt sich auch auf das Verhalten der Konsumenten und damit auf die Wirtschaft aus. Das zeigt eine Umfrage unter 172 Handelsbetrieben. Sie haben nun 12 Prozent weniger Kunden.

2 Drittel der Konsumenten schauen bewusst darauf, wie viel sie für den täglichen Einkauf ausgeben. Sie kaufen auch öfter günstigere Produkte. 2 Drittel der Konsumenten würden auch weniger Kleidung und Schuhe kaufen, um monatlich rund 100 Euro weniger ausgeben zu müssen. Das zeigt eine Befragung mit 1.700 Teilnehmern. Etwas mehr als die Hälfte würde beim Urlaub sparen.

Erklärung: Inflation

Man bemerkt die Inflation daran, dass alles teurer wird. Deshalb nennt man sie auch Teuerung. Ist die Inflation niedrig, steigen die Preise nur leicht. Ist die Inflation hoch, dann steigen die Preise stärker. Bei Inflation wird das Geld immer weniger wert. Deshalb braucht man mehr Geld, wenn man sich etwas kaufen will.

Sprachniveau A2

Größter Süßwasserfisch der Welt in Kambodscha gefangen

In dem asiatischen Land Kambodscha

hat ein Fischer den größten Süßwasserfisch

der Welt gefangen.

Der Fisch ist ein

Riesen-Süßwasser-Stechrochen.

Der gefangene Rochen ist fast

4 Meter lang und wiegt fast

300 Kilogramm.

Der Fisch wurde „Boramy“ genannt.

Der alte Rekord wurde im

Jahr 2005 aufgestellt.

Damals war es ein 293 Kilogramm

schwerer Riesenwels.

Dieser wurde aber getötet

und gegessen.

Der Rochen wurde aber freigelassen.

Die Ukraine ist nun EU-Beitritts-Kandidat

Die Ukraine ist nun offiziell

ein EU-Beitritts-Kandidat.

Das haben die Mitglieds-Länder

der EU am Donnerstag beschlossen.

Beitritts-Kandidat bedeutet,

dass die Ukraine irgendwann

EU-Mitglied werden darf.

Dafür muss die Ukraine aber

bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Auch Bosnien-Herzegowina könnte noch

heuer EU-Beitritts-Kandidat werden.

Das hat der österreichische Bundeskanzler

Karl Nehammer gesagt.

Nehammer hatte vorher gesagt: Die Ukraine

soll nicht besser behandelt werden als

andere Länder, die in die EU wollen.

Dafür muss es aber wichtige politische Reformen umsetzen,

sagte der österreichische Bundeskanzler Karl Nehammer.

Er hatte vorher davor gewarnt, Länder wie Bosnien-Herzegowina

gegenüber der Ukraine zu benachteiligen.

Die ukrainische Armee gibt Sjewjerodonezk auf

Sjewjerodonezk ist eine Stadt

im Osten der Ukraine.

Seit Wochen gibt es dort schwere Kämpfe.

Die russische Armee hat schon

fast die ganze Stadt erobert.

Jetzt zieht sich die ukrainische

Armee aus Sjewjerodonezk zurück.

In der Nähe von Sjewjerodonezk

liegt die Stadt Lyssytschansk.

Auch dort greift die russische Armee an.

Es kann sein, dass Lyssytschansk bald

von 3 Seiten eingeschlossen ist.

Forscher haben in der Karibik das größtes Bakterium der Welt entdeckt

In der Karibik haben Forscher

ein neues Bakterium gefunden.

Die neue Bakterie heißt

Thiomargarita magnifica.

Es ist nur 2 Zentimeter groß.

Aber damit ist sie 5.000 Mal größer

als es Bakterien sonst normalerweise sind.

Das Bakterium hat die

Form von einer Wimper.

In Österreich wird die Corona-Impfpflicht abgeschafft

In Österreich gibt es eine

Impf-Pflicht gegen Corona.

Das heißt, jeder muss sich

impfen lassen oder Strafe zahlen.

Die Impf-Pflicht ist aber

bis 31. August ausgesetzt.

Das heißt, sie wird nicht angewendet.

Nun wird die Impf-Pflicht

aber ganz abgeschafft.

Das hat der Gesundheits-Minister

Johannes Rauch gesagt.

Er sagte auch: Die Impf-Pflicht

bringt niemanden zum Impfen.

Außerdem hat sie viel Streit in

Betrieben und Familien gebracht.

Die Stadt Wien ist wieder die lebenswerteste Stadt der Welt

Wien ist wieder zur lebenswertesten

Stadt der Welt gewählt worden.

Das heißt, man kann in Wien

besser leben als in anderen

großen Städten.

Das sagt die britische Zeitschrift

„The Economist“.

Diese Zeitschrift hat 140 Städte

auf der Welt angesehen und findet

Wien am besten.

Wien ist nämlich eine

sehr sichere Stadt.

In Wien gibt es auch gute Schulen

und Spitäler.

Außerdem gibt es viel Kultur

und die Umwelt ist sehr sauber.

Das alles macht Wien sehr lebenswert.

Österreichisches Frauen-Fußballteam von Van der Bellen verabschiedet

In England findet heuer im Juli

die Europa-Meisterschaft (EM)

im Frauen-Fußball statt.

Am Donnerstag hat Alexander Van der Bellen

die österreichischen Spielerinnen

in der Hofburg verabschiedet.

Van der Bellen ist der Bundespräsident

von Österreich.

Er erinnerte bei der Verabschiedung

an die Frauen-Fußball-EM im Jahr 2017.

Damals kamen die österreichischen

Spielerinnen bis in das Halbfinale.

Van der Bellen sagte, dass wir

den Spielerinnen alle

viel Glück wünschen.

Am Sonntag hat das Team noch ein

Testspiel gegen Belgien.

Nach dem Spiel will die Trainerin

Irene Fuhrmann die Aufstellung

von dem Team bekannt geben.

Erdbeben in Afghanistan mit vielen Toten und Verletzten

In dem Land Afghanistan in Asien

hat es am Dienstagabend ein

schweres Erdbeben gegeben.

Dabei sind mindestens

1.000 Menschen gestorben.

Mindesten 1.500 Menschen

wurden dabei verletzt.

Man geht davon aus, dass diese Zahlen

noch weiter steigen werden.

Viele Häuser wurden zerstört.

Die Rettungskräfte haben Schwierigkeiten

die Verletzten zu retten.

Die Dörfer liegen dort nämlich in

abgelegenen Bergregionen.

Der ehemalige Politiker Gerald Grosz will Bundespräsident werden

Gerald Grosz ist ein ehemaliger

Politiker der Partei BZÖ.

Er will im Herbst bei der

Bundespräsidenten-Wahl kandidieren.

Das hat er in einem Video gesagt.

In dem Video kritisierte er auch

die Regierung und Bundespräsident

Alexander Van der Bellen.

Damit er bei der Wahl kandidieren darf,

muss Grosz noch 6.000 Unterschriften

von Wählern sammeln.

Er glaubt, dass er das schafft.

Erklärung: BZÖ

BZÖ ist die Abkürzung für

„Bündnis Zukunft Österreich“.

Diese Partei wurde im Jahr 2005

von dem ehemaligen FPÖ-Chef

Jörg Haider gegründet.

Das BZÖ schaffte es 2 Mal

in den Nationalrat.

Das ist das österreichische Parlament.

Bei der Wahl 2013 bekam das BZÖ

aber nicht genug Stimmen.

Seitdem ist das BZÖ

nicht mehr im Nationalrat.

Wegen der Teuerung wollen Kunden weniger ausgeben

In Österreich ist vieles

viel teurer geworden.

Vor allem durch den Krieg in

der Ukraine sind die Preise

in Geschäften hoch gegangen.

Dadurch haben die Geschäfte

um 12 Prozent weniger Kunden.

Das geht aus einer Umfrage von

172 Geschäften hervor.

Von den Kunden schauen

2 Drittel genau, wie viel sie

beim Einkaufen ausgeben.

Sie kaufen auch billigere Dinge.

Viele würden auch beim Kaufen

von Kleidung und beim Urlaub sparen.

Das hat eine andere Umfrage ergeben.


Titelbild: Ren Pisal auf Unsplash

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