Abstimmungen in besetzten Gebieten der Ukraine haben begonnen – TopEasy aktuell

In Kooperation mit der Austria Presse Agentur – Zusammengestellt von Eva Daspelgruber

Auch diese Woche stellt Unsere Zeitung wieder die TopEasy-News, einen leicht verständlichen Nachrichtenüberblick auf den Sprachniveaus B1 & A2, zur Verfügung. Weil wir finden, dass alle Menschen Zugang zu aktuellen Nachrichten haben sollen. 

Die täglichen Nachrichtenüberblicke und weitere Informationen über „TopEasy“ findest du auf science.apa.at

Sprachniveau B1

Abstimmungen in besetzten Gebieten der Ukraine haben begonnen

In den von Russland besetzten Gebieten der Ukraine haben am Freitag die Volksabstimmungen über den Anschluss an Russland begonnen. Abgestimmt wird im Donbass im Osten und in den Regionen Saporischschja und Cherson im Süden der Ukraine. Damit sollen diese Gebiete unwiderruflich an Russland angegliedert werden.

Die Volksabstimmungen dauern noch bis 27. September. Sie werden aber nicht international anerkannt. Politiker in Europa und den USA nennen sie Scheinreferenden, also Scheinabstimmungen.

Viele Schüler demonstrierten wieder für mehr Klima-Schutz

Am Freitag hat wieder der weltweite Protest für mehr Klima-Schutz stattgefunden. In vielen Städten in Österreich gingen vor allem Schüler auf die Straße. Tausende Menschen demonstrierten in mehreren österreichischen Städten und forderten, dass mehr gegen den Klima-Wandel getan wird.

Der erste weltweite Streik gegen den Klima-Wandel fand am 15. März 2019 statt. Vorbild für die Klima-Streiks ist Greta Thunberg aus Schweden. Sie schwänzte als Schülerin jeden Freitag die Schule und demonstrierte stattdessen für den Klima-Schutz.

Erklärung: Klima-Wandel

Auf der Erde wird es immer wärmer. Das nennt man Erd-Erwärmung oder Klima-Wandel. Durch den Klima-Wandel verändern sich die Temperaturen auf der Erde mehr als es die Natur verkraftet. Schon wenige Grad mehr können schwere Folgen haben.

Österreich verlor mit 0:2 gegen Frankreich

Am Donnerstag hat die österreichische Fußball-Nationalmannschaft gegen Weltmeister Frankreich in der Nations League mit 0:2 verloren. Dadurch ist Österreich nun auf dem letzten Platz in der Gruppe A. Um nicht in eine schwächere Klasse abzusteigen, muss Österreich am Sonntag gegen Kroatien gewinnen. Gleichzeitig darf Dänemark nicht gegen Frankreich verlieren.

Das Spiel gegen Frankreich war auch das 103. Länderspiel von Marko Arnautovic. Damit hält er jetzt gemeinsam mit Andi Herzog den Rekord für die meisten Länderspiele eines österreichischen Spielers.

Erklärung: Nations League

„Nations League“ ist der englische Begriff für einen Fußball-Wettbewerb. Bei diesem noch jungen Wettbewerb spielen europäische National-Mannschaften in Gruppen gegeneinander. Der Wettbewerb findet alle 2 Jahre statt.

Frauen ernähren sich laut Studie etwas besser als Männer

Frauen ernähren sich etwas besser als Männer. Sie essen etwas mehr Gesundes wie Obst, Gemüse und Vollkornprodukte. Das geht aus einer weltweiten Studie von US-Wissenschaftern hervor.

Für ihre Untersuchung werteten die Forscher der Tufts University in Boston über 1.100 Studien aus. Daraus haben sie das Ernährungsverhalten der Menschen aus 185 Ländern zwischen den Jahren 1990 und 2018 herausgearbeitet. Ein weiteres Ergebnis: Insgesamt ernähren sich Menschen heute nicht viel gesünder als vor 30 Jahren.

Rund 200 Grindwale in Australien gestrandet und verendet

Am Mittwoch sind rund 230 Grindwale an einem Strand auf der australischen Insel Tasmanien gestrandet. Rund 30 Tiere konnten gerettet werden. Helfer hatten die Wale unermüdlich mit Wasser aus Kübeln und nassen Tüchern befeuchtet. Den restlichen 200 Walen konnte aber nicht mehr geholfen werden. 

Die Wale wurden fast vollständig an den Strand gespült. Das machte die Rettung kompliziert. Vor genau 2 Jahren strandeten in derselben Bucht ebenfalls 470 Grindwale. Damals überlebten etwas mehr als 100 Tiere.

Heuer viel mehr Firmen-Insolvenzen und Privat-Konkurse

In den ersten 9 Monaten dieses Jahres haben sich die Firmen-Insolvenzen in Österreich im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt. Sie stiegen um 92 Prozent auf 3.482 Fälle. Das besagen Hochrechnungen des Kreditschutzvereins (KSV). Die Zahl der Privat-Konkurse stieg ebenfalls um 24 Prozent auf 6.209 Fälle.

Die Bereiche Autohandel, Bau und Tourismus sind laut KSV am häufigsten von Insolvenzen betroffen. Im Durchschnitt gab es insgesamt 13 Insolvenzen am Tag. Bei den Privat-Konkursen waren es 23 pro Tag.

Erklärung: Insolvenz

Wenn Firmen ihre Rechnungen und Schulden nicht mehr bezahlen können, sind sie insolvent. Das heißt, sie sind pleite. Dann müssen sie bei einem Gericht die Insolvenz beantragen. Das Gericht macht dann ein sogenanntes Insolvenz-Verfahren. Dabei wird festgestellt, wie viel Geld die Firma noch hat.

Ist genug Geld da, um einen Teil der Schulden zu bezahlen, kann die Firma weitermachen. Ist zu wenig Geld da, dann muss sie zusperren.

Erklärung: Privat-Konkurs

Mit einem Privat-Konkurs können Personen schulden-frei werden. Man muss dafür mehrere Jahre lang so viele Schulden abbezahlen, wie man kann. Man darf im Privat-Konkurs nur so viel Geld behalten, wie man unbedingt zum Leben braucht. Wenn der Privat-Konkurs vorbei ist, hat man keine Schulden mehr.

Nashörner sind weltweit weiter bedroht

Nashörner sind weltweit eine bedrohte Tierart. Umsiedelungen geben jetzt aber Hoffnung für die Tiere. In den afrikanischen Ländern Ruanda und Mosambik wurden dafür extra dutzende Breitmaulnashörner und Spitzmaulnashörner aus Südafrika angesiedelt. Zuvor galten Nashörner in den beiden Ländern als ausgestorben.

Dennoch ist die Sorge um die Tiere groß. Laut Umweltorganisationen geht die Zahl der Nashörner in Afrika jährlich um 3 Prozent zurück. In Afrika werden jedes Jahr Hunderte Nashörner wegen ihres Horns getötet.

Die Reallöhne sinken heuer sehr stark

Die Arbeitnehmer in Österreich werden heuer Reallohnverluste hinnehmen. Sie werden rund 4 Prozent weniger Geld in der Tasche haben. Das ist der größte Verlust an Kaufkraft seit den 1960er-Jahren, ergibt eine Berechnung der EU-Kommission. Das hat das Momentum Institut erklärt. Grund ist die hohe Inflation. Sie ist höher als die Lohnerhöhungen, die im Vorjahr ausgehandelt wurden.

Auch in den 1970er-Jahren gab es eine hohe Inflation. Doch damals gab es zum Ausgleich Lohnerhöhungen, die höher als die Inflation waren.

Heuer schon mehr Feuer im Amazonasgebiet als 2021

In Brasilien gab es heuer schon mehr Brände im Regenwald als im gesamten Jahr 2021. Von 1. Jänner bis 18. September 2022 wurden 75.592 Brände im Regenwald gezählt. Im Vorjahr waren es 75.090 Brände.

Umweltorganisationen machen die Politik des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro für die Zunahme der Brände verantwortlich. Dieser begünstigt die Abholzung der Wälder. Seit seinem Amtsantritt im Jahr 2019 ist die durchschnittliche Abholzung pro Jahr im brasilianischen Amazonas-Gebiet um 75 Prozent im Vergleich zum vorherigen Jahrzehnt gestiegen.

Staatsbegräbnis für Queen Elizabeth II.

Am Montag hat das Staatsbegräbnis von Queen Elizabeth II. stattgefunden. An einem Trauergottesdienst in der Westminster Abbey nahmen rund 2.000 Gäste teil. Unter den vielen Gästen waren viele Staatschefs und Regierungschefs. Auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen war dort.

Nach dem Gottesdienst wurde der Sarg mit einem Kanonenwagen durch London gefahren. Hinter dem Sarg gingen die vier Kinder der Queen, König Charles III., Prinzessin Anne, Prinz Andrew und Prinz Edward. Hunderttausende Zuschauer verfolgten den Trauerzug auf den Straßen.

Sprachniveau A2

Durch Abstimmungen sollen Teile der Ukraine zu Russland kommen

Russland hat die Regionen Donezk und 

Luhansk im Osten der Ukraine besetzt.

Im Süden der Ukraine hat Russland die 

Saporischschja und Cherson besetzt.

Diese 4 Regionen sollen

nun zu Russland kommen.

Dafür haben am Freitag 

Volks-Abstimmungen angefangen.

Sie sollen noch bis Dienstag dauern.

Die meisten Länder der Welt erkennen

diese Volks-Abstimmungen aber nicht an.

Politiker in Europa und den USA 

nennen sie Schein-Abstimmungen.

Es gab wieder weltweite Demonstrationen für den Klima-Schutz

Am Freitag haben wieder

auf der ganzen Welt Schüler gestreikt.

Das heißt, sie gingen nicht in die Schule.

Stattdessen demonstrierten sie

für den Klima-Schutz.

Auch in vielen Städten in Österreich

demonstrierten tausende Schüler.

Sie verlangten, dass man

mehr gegen den Klima-Wandel tut.

Vorbild für den Klima-Streik

ist Greta Thunberg aus Schweden.

Als sie Schülerin war, ist sie jeden

Freitag nicht in die Schule gegangen.

Stattdessen hat sie

für den Klima-Schutz demonstriert.

Erklärung: Klima-Wandel

Auf der Erde wird es immer wärmer.

Das nennt man Erd-Erwärmung

oder Klima-Wandel.

Durch den Klima-Wandel verändern sich

die Temperaturen auf der Erde mehr

als es die Natur verkraftet.

Schon wenige Grad mehr können

schwere Folgen haben.

Das Spiel gegen Frankreich hat Österreich mit 0:2 verloren

Die Fußball-Mannschaft von Österreich

hat am Donnerstag in der

Nations League gespielt.

Ihr Gegner war Weltmeister Frankreich.

Österreich hat das Spiel mit 0:2 verloren.

Dadurch ist Österreich in

der Gruppe A nun auf dem letzten Platz.

Österreich kann dadurch in eine

schwächere Klasse absteigen.

Damit das nicht passiert, muss Österreich

am Sonntag gegen Kroatien gewinnen.

Außerdem darf Dänemark im Spiel

gegen Frankreich nicht verlieren.

Das Spiel gegen Frankreich war auch

das 103. für Marko Arnautovic in

der österreichischen National-Mannschaft.

Das ist genauso viel wie bei Andi Herzog.

Arnautovic und Herzog teilen sich jetzt

den Rekord für die meisten Länderspiele.

Erklärung: Nations League

Die Nations League ist ein Wettbewerb

für Fußball-National-Mannschaften

in Europa.

Der Wettbewerb findet alle 2 Jahre statt.

Die Ernährung von Frauen ist gesünder als die von Männern

Frauen essen gesünder als Männer.

Sie essen mehr Obst, Gemüse

und Vollkorn-Produkte als Männer.

Das besagt eine weltweite Studie

von US-Wissenschaftern.

Für diese Studie wurden über

1.100 andere Studien untersucht.

Die Studien fanden zwischen den Jahren

1990 und 2018 statt.

So konnten sie die Ernährungs-Weise

der Menschen in

185 Ländern herausfinden.

Dabei fanden die Forscher

noch etwas Anderes heraus.

Heute ernähren sich die Menschen

nicht viel gesünder als vor 30 Jahren.

Von den gestrandete Walen in Australien starben rund 200 Tiere

Auf der Insel Tasmanien in

Australien sind am Mittwoch

230 Grindwale gestrandet.

Rund 30 von den Tieren

konnten gerettet werden.

Die anderen sind am Strand gestorben.

Helfer hatten sich dauerhaft

bemüht, die Tiere mit Wasserkübeln

und nassen Tüchern zu befeuchten.

Vor 2 Jahren wurden 470 Grindwale

an demselben Strand angespült.

Damals konnten mehr als 100 von ihnen

gerettet werden.

Es gab heuer mehr Firmen-Pleiten und Privat-Konkurse

Heuer sind in Österreich fast doppelt

so viele Firmen pleite geworden

als im Jahr 2021.

Fast 3.500 Firmen konnten ihre Rechnungen

nicht mehr bezahlen.

Das ergaben Berechnungen

vom Kreditschutzverein.

Auch die Zahl der Privat-Konkurse

ist gestiegen.

Und zwar auf über 6.200 Fälle.

Im Autohandel, beim Bau und

im Tourismus gab es die

meisten Pleiten.

Pro Tag gingen im Durchschnitt

13 Firmen pleite.

Privat-Konkurse gab es

im Durchschnitt 23 am Tag.

Erklärung: Privat-Konkurs

Mit einem Privat-Konkurs

kann eine Person schulden-frei werden.

Man muss mehrere Jahre lang

so viele Schulden abbezahlen, wie man kann.

Man darf nur so viel Geld behalten

wie man unbedingt zum Leben braucht.

Wenn der Privat-Konkurs vorbei ist,

hat man keine Schulden mehr.

Nashörner sind immer noch bedrohte Tiere

Nashörner sind auf der ganzen Welt

eine bedrohte Tierart.

Deshalb wurden in Afrika viele Nashörner

in den Ländern Ruanda 

und Mosambik angesiedelt.

Dort galten Nashörner

lange als ausgestorben.

Die Sorge um die Tiere ist

aber trotzdem weiterhin groß.

In Afrika geht die Zahl der Nashörner

nämlich jedes Jahr zurück.

Das sagen Umweltschutz-Organisationen.

Nashörner werden wegen

ihres Horns gejagt und getötet.

Arbeit-Nehmer haben heuer viel weniger Geld

Die Arbeit-Nehmer in Österreich

werden heuer viel weniger Geld

in der Tasche haben.

Das schätzen Forscher.

Die Arbeit-Nehmer werden rund 4 Prozent 

weniger Geld zum Ausgeben haben.

Das nennt man auch Kaufkraft-Verlust.

Einen so starken Kaufkraft-Verlust 

wie heuer hat es seit über 

50 Jahren nicht gegeben.

Grund dafür ist die hohe Inflation.

Sie ist viel höher als

die letzten Lohn-Erhöhungen.

Erklärung: Inflation

Man bemerkt die Inflation daran,

dass alles teurer wird.

Deshalb nennt man sie auch Teuerung.

Ist die Inflation niedrig,

steigen die Preise nur leicht.

Ist die Inflation hoch,

steigen die Preise stärker.

Es gab heuer schon mehr Brände im Amazonasgebiet als 2021

Heuer hat es in Brasilien schon mehr 

Brände im Amazonas-Regenwald

gegeben als im ganzen Jahr 2021.

Heuer waren es von 1. Jänner bis

18. September 75.592 Brände.

Im Jahr 2021 waren es rund

500 Brände weniger.

Für Umwelt-Organisationen ist

der brasilianische Präsident schuld

an den vielen Bränden.

Denn er erlaubt, dass die Wälder

mit Feuer abgeholzt werden.

Der Präsident von Brasilien

ist Jair Bolsonaro.

Seit er Präsident ist, gibt es

deutlich mehr Brände

im Amazonas-Regenwald.

Das Staatsbegräbnis der Queen hat stattgefunden

Das Staatsbegräbnis von

Queen Elizabeth II. hat

am Montag stattgefunden.

In der Westminster Abbey in London

nahmen rund 2.000 Gäste an dem

Trauer-Gottesdienst teil.

Es waren auch viele Staatschefs

und Regierungschefs da.

Der Bundespräsident von Österreich,

Alexander Van der Bellen war

auch bei dem Trauer-Gottesdienst.

Nach dem Gottesdienst wurde

der Sarg der Queen durch

London gefahren.

Hinter dem Sarg gingen die

4 Kinder von der Queen.

Das waren König Charles III.,

Prinzessin Anne, Prinz Andrew

und Prinz Edward.

Diesen Trauerzug haben

Hunderttausende Zuschauer verfolgt.


Titelbild: Natan Yakobs auf Unsplash

DANKE, DASS DU DIESEN ARTIKEL BIS ZUM ENDE GELESEN HAST!

Unsere Zeitung ist ein demokratisches Projekt, unabhängig von Parteien, Konzernen oder Milliardären. Bisher machen wir unsere Arbeit zum größten Teil ehrenamtlich. Wir würden gerne allen unseren Redakteur*innen ein Honorar zahlen, sind dazu aber leider finanziell noch nicht in der Lage. Wenn du möchtest, dass sich das ändert und dir auch sonst gefällt, was wir machen, kannst du uns auf der Plattform Steady mit 3, 6 oder 9 Euro im Monat unterstützen. Jeder kleine Betrag kann Großes bewirken! Alle Infos dazu findest du, wenn du unten auf den Button klickst.

Unterstützen!

close

Trag dich ein!

Du erhältst jeden Montag die aktuellen Artikel kostenlos in Deine Mailbox.

Wir versprechen, dass wir keinen Spam versenden! Impressum

Artikel teilen/drucken:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.