„Räume für Utopien öffnen“ – Laut Fragen im Soundcheck
Am 5. Juni eröffnen sie das Festival des politischen Liedes 2026, 30 Tage davor ist die Wiener Post-Punk-Band „Laut Fragen“ bereits bei uns im Soundcheck.
Laut Fragen kommen aus Wien und verbinden Post-Punk, Elektronik und gesellschaftskritische Texte zu einer Klangwelt zwischen dystopischer Grundstimmung und Hoffnung. Im UZ-Soundcheck erzählen sie von antifaschistischen Wurzeln, Utopien und ihrem Song „Toter Winkel“.
Laut Fragen
Ihr kommt aus: Wien
Wann und warum habt ihr angefangen, Musik zu machen?
2016. Wir wollten Texte aus dem historischen antifaschistischen Widerstand mit zeitgenössischer Musik verbinden. Das haben wir 2020 auf dem Album „Facetten des Widerstandes“ verwirklicht. Seitdem konzentrieren wir uns auf eigene Texte zu aktuellen Themen.
Im Plattenladen bzw. in welcher Playlist-Ecke findet man euch:
Post-Punk / Experimental
Musik machen ist wie …
eine Entdeckungsreise

Wenn ihr mit eurer Musik etwas verändern könntet: Was wäre das?
Hörgewohnheiten verändern und Räume für Utopien und neue Möglichkeiten öffnen.
Bester Moment eurer musikalischen Zeit bis jetzt:
Immer wieder: die Energie des Publikums, wenn wir auf der Bühne stehen. Und im Studio dieser eine Moment, in dem plötzlich alles zusammenpasst.
Da wollt ihr unbedingt mal spielen (und warum?):
Außerhalb des deutschsprachigen Raums – wenn man bemerkt, dass die Musik auch ohne Textverständnis ankommt und funktioniert. Einige Male haben wir das schon erreicht.
Was sollten Menschen wissen, die euch noch nicht kennen?
Viele unserer Tracks stehen in einer engen Verbindung oder bauen aufeinander auf – und mit jedem weiteren Schritt öffnet sich ein weiterer Teil unseres Universums.
Was gibt es zu dem ausgewählten Song „Toter Winkel“ zu sagen?
Ein Schlüssel-Song, hier finden sich die relevanten Merkmale: die Gitarren und die Elektronik, die dystopische Grundstimmung und die Hoffnung.
Get in touch:
Linktree / Laut Fragen
Titelbild: Laut Fragen, Kramladen 2022 / © Marlene Rahmann
Unsere Zeitung sucht Bands und Musiker:innen, die sich im Rahmen unserer Rubrik „Soundcheck“ der Öffentlichkeit präsentieren wollen. Bei Interesse freuen wir uns über ein E-Mail an soundcheck@unsere-zeitung.at – mehr Infos auf „Wir starten den „Soundcheck“ neu!“.

