Darabos verteidigt Eurofighter-Deal vor U-Ausschuss – TopEasy (1.6.)

Eurofighter in Zeltweg, 2011 (Foto: Marek Olszewski; Lizenz: CC BY-SA 3.0)
Eurofighter in Zeltweg, 2011 (Foto: Marek Olszewski; Lizenz: CC BY-SA 3.0)

Nachrichten leicht verständlich vom 1. Juni 2017 – In Kooperation mit der Austria Presse Agentur

Darabos verteidigt den Eurofighter-Deal vor dem Untersuchungsausschuss

Der Untersuchungssauschuss im Parlament zum Kauf der Eurofighter-Kampfjets hat gestern mit der Befragung der Zeugen begonnen.
Zuerst wurde der ehemalige Verteidigungsminister Norbert Darabos von der SPÖ befragt.
„Ich glaube, es war ein guter Vergleich“, meinte er.
Das Ergebnis der Verhandlungen mit dem Flugzeug-Hersteller EADS sei gut gewesen.
„Ich hätte gerne den Ausstieg gesucht, wollte der Republik aber keinen Schaden zufügen“, so Darabos weiter.
Angeblich hat die Firma Eurofighter verlangt, dass Wolfgang Peschorn, der Präsident der Finanzprokuratur, aus dem Verhandlungsteam über den Kauf der Flugzeuge abberufen wird.
Das bestritt Darabos bei der Befragung.

Erklärung: Finanzprokuratur
Die Finanzprokuratur ist eine Dienststelle, die dem Finanzministerium unterstellt ist.
Sie ist dafür zuständig, den Staat Österreich rechtlich zu beraten und zu vertreten.

***

Sebastian Kurz (Franz Johann Morgenbesser/flickr.com; Lizenz: CC BY-SA 2.0)

ÖVP-Parteitag am 1. Juli in Linz bestätigt

Die ÖVP hält am 1. Juli ihren Parteitag in Linz ab.
Die Parteizentrale bestätigte diesen Termin.
Auf dem Parteitag wird Sebastian Kurz offiziell zum neuen ÖVP-Chef und Nachfolger von Reinhold Mitterlehner gewählt.
Kurz hatte einige Bedingungen gestellt, damit er den Posten als ÖVP-Chef übernimmt.
Der Parteivorstand hat zugestimmt, diese Forderungen zu erfüllen.
Beim Parteitag soll deshalb eine Änderung der ÖVP-Statuten beschlossen werden.
So können die Punkte und Forderungen von Kurz offiziell verankert werden.

***

EU-Kommission sieht große Fortschritte beim Kampf gegen Hasspostings

Die EU-Kommission sieht große Fortschritte beim Kampf gegen Hasspostings im Internet.
Die EU hat gemeinsam mit großen Internet-Firmen wie Facebook, Twitter und Google vor einem Jahr eine Überprüfung gestartet.
Dabei wollte man gemeinsam herausfinden, wie viele Hasspostings in den sozialen Netzwerken gelöscht werden.
Die Überprüfung hat gezeigt, dass die zuständigen Firmen im Durchschnitt 59 Prozent der Hasspostings gelöscht haben.
Voriges Jahr waren es nur 28 Prozent.
Auffällig ist, dass in Österreich die Löschungen von 11,4 Prozent im Vorjahr auf 76,1 Prozent gestiegen sind.

***

Viele Kinder und Jugendliche haben psychische Störungen

Zum ersten Mal wurde eine Untersuchung in ganz Österreich durchgeführt, wie oft psychische Erkrankungen bei Zehn- bis 18-Jährigen vorkommen.
Zum größten Teil beruht sie auf einer Befragung.
Nach dieser Untersuchung könnten knapp 24 Prozent der Kinder und Jugendlichen eine psychische Erkrankung haben.
Nach eigener Einschätzung hatten knapp 36 Prozent schon einmal eine psychische Störung.

***

Informationen zum Projekt „TopEasy“-Nachrichtenüberblick in leicht lesbarer Sprache

Titelbild: Eurofighter in Zeltweg, 2011 (Foto: Marek Olszewski; Lizenz: CC BY-SA 3.0)

Artikel teilen/drucken:

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.