Bildungsministerin Hammerschmid will zusätzlich 5.000 Lehrer einstellen – TopEasy (28.8.)

Nachrichten leicht verständlich vom 28. August 2017 – In Kooperation mit der Austria Presse Agentur

Bildungsministerin Hammerschmid will zusätzlich 5.000 Lehrer einstellen

Die Bildungsministerin Sonja Hammerschmid von der Partei SPÖ will in den nächsten Jahren zusätzlich 5.000 Lehrer einstellen. Sie sollen in sogenannten Problemschulen arbeiten. Problemschulen sind Schulen mit vielen sozial benachteiligten Schülern. Das sind Schüler mit nicht-deutscher Muttersprache oder Schüler mit weniger gebildeten Eltern. Diesen sozial benachteiligten Schülern sollen die zusätzlichen Lehrer helfen. Vor allem am Beginn der Volksschule und bei einem Schulwechsel brauchen manche Schüler Hilfe. Die Bildungsministerin Hammerschmid benötigt für ihren Plan aber noch Geld. Darüber wird sie mit Finanzminister Schelling von der Partei ÖVP sprechen.

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Bei einem Bergunfall im Bundesland Salzburg starben 5 Menschen

Am Sonntag ist es im Bundesland Salzburg zu einem schweren Bergunfall gekommen. 5 Menschen starben, 1 Mensch wurde schwer verletzt. Die 6 Bergsteiger kletterten auf einen sehr hohen Berg im Bezirk Zell am See. Die Bergsteiger waren miteinander mit einem Seil verbunden und bildeten eine Reihe. Der Letzte der Reihe hatte Angst und wollte wieder zurück ins Tal gehen. Die Gruppe stimmte zu und wollte umdrehen. Dabei geschah das Unglück. Ein Bergsteiger rutschte auf einer eisigen Stelle von dem Gletscher aus. Die anderen Bergsteiger der Gruppe wurden mitgerissen, weil sie mit dem Seil verbunden waren. Die Gruppe stürzte sehr viele Meter in die Tiefe. Nur ein Bergsteiger überlebte schwer verletzt. Er liegt derzeit im Krankenhaus.

Erklärung: Gletscher

Ein Gletscher ist eine große Masse von Eis und entsteht in hohen Bergen. Gletscher bilden sich aus Schnee, der im Sommer liegen bleibt. Die unteren Schichten werden vom darüberliegenden Schnee zusammengedrückt. So verdichten sie sich zu Eis.

Mehr als 6.000 tote Haie wurden auf einem Schiff aus China gefunden

Auf einem Schiff aus dem Land China sind mehr als 6.000 tote Haie gefunden worden. Das Schiff wurde Mitte August vor den Galapagos-Inseln gestoppt. Die Galapagos-Inseln sind eine Inselgruppe und liegen im Pazifischen Ozean. Die Inselgruppe steht unter strengem Naturschutz. Das Schiff aus China fuhr in der Nähe von der Inselgruppe und fischte dort im geschützten Meer. Das ist aber nicht erlaubt, deshalb wurde das Schiff gestoppt. Auf dem Schiff wurden dann die toten Haie gefunden. Es waren auch Hai-Arten dabei, die es auf der ganzen Welt nur noch sehr selten gibt. Die Flossen der Haie werden auf dem Kontinent Asien gerne gegessen. Die Schiffs-Mannschaft muss nun für mehrere Jahre ins Gefängnis.

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Der Wirbelsturm „Harvey“ sorgt in Texas in den USA für Überschwemmungen

In Texas in den USA regnet es seit einigen Tagen sehr stark. Grund dafür ist der Wirbelsturm „Harvey“. Viele Teile von Texas sind überschwemmt. Besonders betroffen ist die Stadt Houston im Süden des Landes. Viele Menschen mussten ihre Häuser bereits verlassen. Sie wurden in Sicherheit gebracht. Zwei Menschen starben bisher. Auch in den nächsten Tagen soll es weiter heftig regnen. Es könnte passieren, dass man in viele Orte nur noch mit dem Boot fahren kann.

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