Das Verhüllungs-Verbot gilt ab 1. Oktober – TopEasy (21.9)

Nachrichten leicht verständlich vom 21. September 2017 – In Kooperation mit der Austria Presse Agentur

Das Verhüllungs-Verbot gilt ab 1. Oktober

Ab dem 1. Oktober gilt in Österreich das Verhüllungs-Verbot. Viele Leute verstehen darunter ein so genanntes „Burka-Verbot“. Damit wird streng gläubigen muslimischen Frauen verboten, das Gesicht vollständig unter einem Schleier zu verstecken. Das stört die Polizei in Österreich, wenn sie Verbrecher sucht. Das Verbot gilt auch für Staubschutz-Masken oder Clown-Masken. Wer erwischt wird, muss bis zu 150 Euro Strafe zahlen. Es gibt aber Ausnahmen: Eine Clown-Maske darf man im Fasching tragen.

Erklärung: Burka
Die Burka ist ein Umhang, der den ganzen Körper und das Gesicht verhüllt. Streng gläubige muslimische Frauen aus Ländern wie Afghanistan oder Pakistan tragen einen solchen Umhang. Weil der Umhang alles verhüllt, kann man das Gesicht nicht erkennen.

Erklärung: Muslime
Muslime sind Menschen, die an Allah als ihren Gott glauben. Die Religion von diesen Menschen heißt Islam.

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Nicht alle Muslime fühlen sich in Österreich immer wohl

In Österreich gibt es rund 700.000 Menschen mit islamischer Religion. Diese Menschen nennt man Muslime. Einige von ihnen fühlen sich in Österreich nicht immer wohl. In Europa sind 3 von 4 Muslimen gerne in dem Land zuhause, in dem sie leben. In Österreich sind es aber deutlich weniger. Einer der Gründe dafür ist, dass viele Muslime schon schlechte Erfahrungen mit anderen Menschen in Österreich gemacht haben. Manche Muslime tun sich auch schwerer, eine Arbeit oder eine Wohnung zu finden. Sie fühlen sich benachteiligt.

By Herbert Ortner, Vienna, Austria (own digital image) [GFDL, CC-BY-SA-3.0 or CC BY 2.5], via Wikimedia Commons
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Die Österreicher fahren sehr viel mit Bus und Bahn

In Österreich fahren die Menschen sehr viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln, also mit Bus, Bahn, Straßenbahn und U-Bahn. Von allen Menschen in Europa fahren die Österreicher im Durchschnitt die meisten Kilometer mit diesen Verkehrsmitteln. Pro Person sind es 3.405 Kilometer im Jahr. Das ist so weit wie von Wien in die Stadt Moskau und zurück. Trotzdem sagen Experten, dass die Menschen in Österreich noch immer zu viel mit ihren Autos fahren.

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Der berühmte Schauspieler Christoph Waltz kommt nach Wien

Christoph Waltz ist einer der berühmtesten Schauspieler aus Österreich. Christoph Waltz ist eigentlich aus Wien, lebt aber die meiste Zeit in der Stadt Los Angeles in den USA. Für das Filmfest „Viennale“ kommt Christoph Waltz im Oktober nach Wien. Bei der Viennale wird der Schauspieler für seine Arbeit geehrt. Deshalb werden in einem Kino in Wien seine bekanntesten und beliebtesten Filme gezeigt. Christoph Waltz wird dabei auch selbst im Kino sitzen.

Wenn es früher dunkel wird, kommen mehr Einbrecher

Im Herbst wird es schon am späten Nachmittag und am frühen Abend dunkel. Viele Menschen sind dann aber von der Arbeit noch nicht zu Hause. Deshalb sind viele Wohnungen und Häuser noch leer. Das nützen Einbrecher aus, weil man sie in der Dunkelheit nicht so leicht sieht. Meistens stehlen die Einbrecher Geld und Schmuck, aber auch Laptops und Kameras. Die meisten Einbrüche gibt es in den größeren Städten. Und die meisten Einbrecher gehören zu Banden.

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Ein riesiger Eisberg treibt aufs Meer hinaus

In der Antarktis ist vor 2 Monaten ein riesiger Eisberg abgebrochen. Zuerst bewegte sich der Eisberg nicht viel. Er trieb vor der Antarktis hin und her. Aber jetzt ist der Eisberg weiter auf das Meer hinausgetrieben. Die Fläche von dem Eisberg ist fast so groß wie das ganze Bundesland Salzburg. Bis der riesige Eisberg geschmolzen ist, wird es einige Jahre dauern. Wissenschafter sagen, dass dieser Eisberg aber nicht gefährlich ist.

Erklärung: Antarktis
Die Antarktis ist die Gegend um den Südpol. Weil es dort dauernd sehr kalt ist, gibt es dort riesige Mengen Eis. Immer wieder brechen dort Eisberge ab und treiben dann im Meer.

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Informationen zum Projekt „TopEasy“-Nachrichtenüberblick in leicht lesbarer Sprache

Titelbild: By AfghanistanMatters [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

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