Parteien in Österreich wollen alleinerziehende Mütter unterstützen – TopEasy (26.9)

Nachrichten leicht verständlich vom 26. September 2017 – In Kooperation mit der Austria Presse Agentur

Die Parteien in Österreich wollen alleinerziehende Mütter unterstützen

Wenn eine Frau und ein Mann ein gemeinsames Kind haben und nicht mehr zusammenleben, bleibt das Kind meistens bei der Mutter. Sie erzieht das Kind alleine. Der Vater muss dann jedes Monat Geld zahlen, um die Frau und das Kind zu unterstützen. Das nennt man Unterhalts-Zahlung. Wenn der Mann aber zu wenig verdient oder gar nicht zahlt, haben manche Frauen große Geld-Sorgen. In Zukunft soll der Staat Österreich diese Frauen unterstützen. Das hat der Politiker Peter Pilz von der Partei Liste Pilz vorgeschlagen. Auch die anderen Parteien wollen das unterstützen.

***

SPÖ-Chef Kern will der Zeitung „Österreich“ keine Interviews mehr geben

Der Chef von der Partei SPÖ Christian Kern ist sauer auf die Tageszeitung mit dem Namen „Österreich“. Die Zeitung veröffentlichte nämlich Papiere von einem früheren SPÖ-Berater. Dort steht, dass Kern sehr eitel sein soll und nicht gut mit Kritik zurecht kommt. Kern findet diese Vorwürfe nicht gut. Jetzt will er der Zeitung keine Interviews mehr geben. Er will auch keine Inserate mehr in der Zeitung schalten.

Erklärung: Inserate

Inserate sind Anzeigen in Zeitungen. Vor allem im Wahlkampf zahlen die Parteien Geld an Zeitungen und dürfen dafür ihre Partei-Werbung in den Zeitungen abdrucken. Das nennt man auch „Inserate schalten“.

Das Bundesheer in Österreich bekommt neue Uniformen

Das Bundesheer ist das Militär von Österreich. Es besteht aus sehr vielen Soldaten. Diese Soldaten tragen eine Uniform. Im nächsten Jahr sollen die alten, grünen Uniformen ersetzt werden. Die neuen Uniformen haben ein Muster aus kleinen und großen Flecken. Das Muster besteht aus 6 Farben und dient zur Tarnung. Dadurch sind die Soldaten im Freien nur mehr schwer zu erkennen. Die Farben können je nach Einsatzort geändert werden.

***

Die Chefin von der deutschen Partei AfD will aus der Partei austreten

Die Partei AfD heißt eigentlich „Alternative für Deutschland“ und ist eine Partei in dem Land Deutschland. Sie fordert vor allem strenge Regeln für Flüchtlinge. Am Sonntag hat sie bei der deutschen Bundestags-Wahl fast 13 Prozent der Stimmen erreicht. Die Politikerin Frauke Petry ist die Chefin von der AfD und die bekannteste Politikerin von dieser Partei. Frauke Petry wird die AfD jetzt aber verlassen. Ihr gefällt nämlich nicht, wie sich die Partei gerade entwickelt. Im Bundestag will Petry aber bleiben.

Erklärung: Bundestag

Der Deutsche Bundestag ist das Parlament von Deutschland. Dort arbeiten die Mitglieder von den Parteien. Die Abgeordneten von den Parteien beraten und beschließen dort die Gesetze. Sie halten dort auch politische Reden.

***

Ein Mann wollte einen Buben in sein Auto zerren

Ein 11 Jahre alter Bub ist im Bundesland Oberösterreich beinahe entführt worden. Er war auf dem Weg in die Musikschule. Ein Mann schlich sich von hinten an den Buben heran und schnappte ihn. Dann versuchte der Mann den 11-Jährigen in sein Auto zu zerren. Der Bub wehrte sich aber und konnte flüchten. Er lief in die Musikschule und bat seine Lehrerin um Hilfe. Die Lehrerin rief die Polizei an. Die Polizei sucht noch nach dem Mann.

***

Ein Japaner wollte ein Auto voller Polizisten stehlen

Ein Autodieb im Land Japan hat anscheinend nicht aufgepasst. Er wollte ein Auto stehlen, das nicht abgesperrt war. Dabei übersah der Dieb, dass in dem Auto Polizisten saßen. Als er die Polizisten bemerkte, wollte er weglaufen. Aber es war schon zu spät. Die Polizisten verhafteten den Dieb. Das Auto hat nicht wie ein Polizei-Auto ausgesehen.

***

Informationen zum Projekt „TopEasy“-Nachrichtenüberblick in leicht lesbarer Sprache

Titelbild: Mutter und Kind (pixabay.com; public domain)

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.