“A Europe that protects nobody but the 1%”

800. Sendung von radio%attac über rechtsextreme Politiker, die sich ungeniert der Sprache der Nazis bedienen, über Private Seenotrettungshilfe, das „Wir-bauchen-die-Station-Lobau-Fest“ und die Politik der EU, die nicht uns, sondern nur Reiche und Konzerne schützt

1. Joseph Geobbels und die FPÖ

Eine ungewöhnliche Ansprache eines außergewöhnlichen Journalisten. Hans-Henning Scharsach hat kürzlich den Bruno Kreisky Preis für das Politische Buch für seine jüngste Publikation mit dem Titel „Stille Machtergreifung – Hofer, Strache und die Burschenschaften“ erhalten.

Bei der Dankesrede für den Kreisky Preis im Funkhaus/Wien setzte sich Scharsach damit auseinander, wie ungeniert heute rechtsextreme Politiker sich der Sprache der Nazis bedienen.

Mit freundlicher Genehmigung des Karl-Renner-Instituts.

2. Mission Lifeline

Private Seenotrettungshilfe aus Dresden zur Rettung Schiffbrüchiger im Mittelmeer. Gegen Abschottung, für legale Einreisewege: Mission Lifeline

3. Wir-brauchen-die-Station-Lobau-Fest

Während die Regierung droht, für den Bau einer Autobahn unter der Lobau ca. 3 Milliarden Euro auszugeben, wird die Ostbahn in Wien, auf der auch die Schnellbahnlinie S80 über die Donau fährt, schmählich vernachlässigt.

Die BürgerInitiative S80 Lobau, die sich für die Wiedererrichtung der Station Lobau einsetzt, hat am Freitag 9. Juni ein sogenanntes „Wir-bauchen-die-Station-Lobau-Fest“ veranstaltet.

Ein Beitrag von Jutta Matysek

Zur BürgerInitiative S80 Lobau

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4. Die Politik der EU schützt nicht uns, sondern nur Reiche und Konzerne

Mit der Fotoaktion “A Europe that protects nobody but the 1%” hat Attac Österreich am 6. Juli in Wien (Ballhausplatz) den Zynismus des Mottos der österreichischen Ratspräsidentschaft „Ein Europa das schützt“ verdeutlicht. Anlass war der Besuch der EU-Kommission bei Bundesregierung und Bundespräsident.

Für Attac steht außer Zweifel, dass internationale Kooperation und Solidarität unerlässlich sind. Doch für eine „soziale EU“, in der Menschenrechte und die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen im Zentrum stehen, gibt es in den EU-Verträgen und -Institutionen kaum Spielräume. Sie machen die EU zu einem Raum verschärfter Konkurrenz sowohl zwischen den Mitgliedstaaten als auch auf globaler Ebene. Gerade angesichts der tiefen politischen Krise ist es nötig, politische Alternativen von unten aufzubauen und über andere Formen internationaler Zusammenarbeit abseits der EU nachzudenken.

Zur Fotoaktion auf attac.at

Redaktion: Jutta Matysek, Sebastian Ludyga

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Titelbild: attac-Fotoaktion “A Europe that protects nobody but the 1%” , 6. Juli 2018, Wien-Ballhausplatz (flickr.com; Lizenz: CC BY-SA 2.0)

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