Nach dem Kreuzweg zur Auferstehung

100 Worte zum Ostersonntag von Michael Wögerer

Es ist ein ziemlich langer Kreuzweg, den wir gerade gehen müssen. Die Corona-Maßnahmen verhindern das Zusammenkommen von Familien und Freunden und schränken unsere tiefsten menschlichen Bedürfnisse ein. Wir tun dies in der Absicht Leben zu retten.

Umso wichtiger ist es, wenn wir das alles überstanden haben, richtig Auferstehung zu feiern. Geben wir uns wieder bewusst die Hand, feste Umarmungen wollen wir innig spüren und – wer möchte – küsst sich sogar in aller Öffentlichkeit. Geil!

Aber Vorsicht! Zuerst müssen wir den Scheiß hinter uns bringen, dann können wir wieder gemeinsame Höhepunkte feiern. Denn ihr wisst, wer zu früh kommt, feiert meist allein.

Titelbild: Grabmalhain Waldmüller-Park, Wien (Foto: Michael Wögerer)

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