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Baum fällt: Tag des Bibers

Am 7. April wird neben dem Weltgesundheitstag auch der Internationale Tag des Bibers begangen. Ehre, wem Ehre gebührt: Die kleinen Nager spielen eine wichtige Rolle in unserem Ökosystem.

Von Moritz Ettlinger

Der Internationale Tag des Bibers wurde 2009 von der US-amerikanischen Initiative „Beavers: Wetlands & Wildlife (BWW)“ ins Leben gerufen. Jedes Jahr am 7. April soll an diesem Tag auf die Wichtigkeit der Tiere für unsere Umwelt aufmerksam gemacht werden.

Die Wahl des Datums ist kein Zufall: Am selben Tag wurde die US-Forscherin Dorothy Richards (1894 -1985) geboren, die sich mehr als 50 Jahre lang mit Bibern beschäftigt hat und aufgrund ihrer Pionierarbeit in der Biberforschung liebevoll als „Beaver Woman“ bezeichnet wird. Mit dem Tag des Bibers soll also neben den Nagern selbst auch die richtungsweisende Arbeit von Richards gewürdigt werden.

Wissenswertes über Biber

Dass der heutige Tag ganz im Zeichen des Bibers steht, hat durchaus seine Berechtigung. Mehr als 100 Jahre lang galten Biber in Europa als ausgestorben, erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das Nagetier in Bayern, am Oberösterreichischen Inn und an der Donau wieder angesiedelt.

Oftmals wird der Biber als „Schlüsselart“ bezeichnet. Das bedeutet, dass Lebensräume vieler Tierarten erst durch den Biber geschaffen werden. Doch auch für den Mensch spielt der Nager eine wichtige Rolle, da Biberteiche u.a. beim Hochwasserschutz behilflich sein können.

Übrigens: Biber ernähren sich ent…

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