goodnUZ: außergewöhnliches Buch, nebeltrinkende Türme, kommunikatives Plastik & überarbeiteter Lernstoff

Mit den #goodnUZ nehmen wir dich heute mit auf eine kleine Reise. Wir starten mit der Geschichte eines Jungen aus Idaho, treffen auf außergewöhnliche Türme in Äthiopien und Kamerun, staunen über Forscher:innen aus Italien und landen schließlich in Deutschlands neuen Biologie-Büchern. Viel Freude beim Lesen der guten Nachrichten und einen schönen Start in die neue Woche :)

Von Eva Daspelgruber

Wir starten in den USA und dem Buch eines Achtjährigen, das mit den Worten “ONE Day in wintertr it wus Crismis!”, beginnt. Dillon Herbig aus Idaho schrieb eine Weihnachtsgeschichte. Da er sein 81-seitiges Werk der Öffentlichkeit zugänglich machen wollte, stellte der Schüler es heimlich in ein Regal der örtlichen Bibliothek. Als deren Leiter davon erfuhr, wurde das Buch katalogisiert und kann mittlerweile eine lange Warteliste potenzieller Leser:innen verzeichnen.

 

 
 
 
 
 
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Weiter nach Äthiopien und Kamerun, wo seltsame Bauwerke in die Luft ragen. Der “Nebeltrinker-Käfer” diente als Vorbild für die Warka Tower, mit Maschennetz bespannte Turmkonstruktionen aus Polyester, Bambus und Hanfseil. Der zwei Zentimeter große Schwarzkäfer schafft es nämlich, mit Hilfe seiner Körperoberfläche Wassertropfen aus Nebelschwaden zu gewinnen. Die NGO Warka Water ließ sich davon inspirieren und entwickelte die Bauwerke, mit deren Hilfe 40 bis 80 Liter Trinkwasser täglich aus dem Nebel “gefangen” werden – ohne dafür Energie zu benötigen.

 

 
 
 
 
 
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In Italien arbeiten Forscher:innen an einer Lösung für ein Problem, das uns in Zukunft immer mehr beschäftigen wird: neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson. Francesca Santoro und ihr Team möchten dem Verfall der Nervenzellen Einhalt gebieten. Gelingen soll das mit künstlichen Neuronen aus Kunststoff, die mit unseren natürlichen Nervenzellen kommunizieren. Auch das Testen von Medikamenten können solche Netzwerke hilfreich sein. 

Und in Deutschland freut sich Sina Krüger riesig. “Es ist sehr wichtig, dass das weibliche Geschlechtsorgan korrekt abgebildet ist”, meint sie im Interview mit der taz. Die Bio- und Sportlehrerin hatte sich dafür eingesetzt, dass sich die Abbildungen des weiblichen Genitalbereichs in Schulbüchern ändern. Obwohl die Klitoris ein rund zehn Zentimeter langer Organkomplex mit Schwellkörpern ist, wurde sie bislang nur als erbsengroß erwähnt. Nach der Überarbeitung sieht das jetzt in den Schulbüchern so aus:

 

 
 
 
 
 
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Schönen Wochenstart!


Titelbild: Eva Daspelgruber

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