Kriegsgewinner

100 Worte zum Sonntag von Michael Wögerer

Während die Opfer des Krieges vor den Trümmern ihrer Existenz stehen, lachen sich die Manager der Rüstungskonzerne ins Fäustchen. Nachdem vergangenen Sonntag im Deutschen Bundestag beschlossen wurde, künftig mit bis zu 33,5 Milliarden Euro pro Jahr etwa viermal so viel in die Aufrüstung der Bundeswehr zu stecken als bisher, klettern die Aktienkurse deutscher Waffenproduzenten wie Rheinmetall oder Hensoldt in die Höhe. Ihr Profit geht über Leichen.

„Man kann das nennen wie man will,
Humanitärer Overkill,
Heiliger Krieg, gerechte Sache,
Die Fahne hoch, dass ich nicht lache.
Die ganzen Sprüche schenk‘ ich Ihnen, –
Beim Krieg geht’s immer nur um’s Geldverdienen.“
(Konstantin Wecker, in: „Der Waffenhändler-Tango“)

Titelbild: pixabay

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