goodnUZ: getestetes Essen, bewaldetes Land, zeitgemäße Regel & therapeutische App

Guten Morgen! In den #goodnUZ geht’s heute um einen Nahrungsmitteltest zum ökologischen Fußabdruck, “Rewilding” in Schottland, Geschlechterrollen im Profisport und eine hilfreiche App aus Graz. Viel Freude beim Lesen und einen guten und friedlichen Wochenstart!

Von Eva Daspelgruber

Karotten und Weißkraut am Frühstücksteller? Eher nicht. Dabei teilen sich die beiden Gemüsesorten Platz 1. Das Institut für Energie- und Umweltforschung in Heidelberg ermittelte den ökologischen Fußabdruck von 200 Nahrungsmitteln. Frische, saisonale und regionale Lebensmittel sind meistens klimafreundlicher als importierte Ware aus der Ferne. Pflanzliche Lebensmittel schnitten beim Test besser ab als tierische Produkte.

 

Gute Nachrichten aus Schottland: Dort gibt es wieder fast so viel Wald wie vor 1000 Jahren. Nach Jahren der Abholzung wurden in den 1980ern “rewilding” betrieben, also wieder zuvor einheimische Baumarten gepflanzt. Ziel ist, dass in zehn Jahren wieder die Hälfte des Landes bewaldet ist. Das wäre gut fürs Klima und für die Artenvielfalt. 

Weiter zum Profisport, wo immer noch weitgehend traditionelle Körperbilder und Geschlechterrollen vorherrschen. Welche Möglichkeiten gibt es, den Sport diverser und damit fairer zu machen? Der Berliner Fußballverband führte dazu vor zwei Jahren eine Regel ein, nach der trans- und intergeschlechtliche Menschen in den Teams ihrer Wahl spielen dürfen. Auch das Angebot von geschlechtsneutralen Spielklassen soll geschaffen werden.

Zehn bis 15 Prozent aller Infizierten leiden an Langzeitfolgen, die unter “Long Covid” zusammengefasst werden. Forscher:innen aus Graz entwickeln derzeit eine App, die Betroffene in ihrem Genesungsprozess unterstützen soll. Ein Prototyp steht bereits zur Verfügung.

Guten und friedlichen Wochenstart!


Titelbild: Eva Daspelgruber

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