„Dreamsinner“ im Soundcheck

dreamsinner-foto-1Modernes Songwriting mit elektronischen Elementen

In unserer wöchentlichen Rubrik Soundcheck stellen sich jeden Mittwoch junge Bands und MusikerInnen vor.

Have pleasure with:

Dreamsinner

Du kommst aus: Ursprünglich Mühlviertel, jetzt Wien

Dich gibt es seit: 2008

Du hast bisher veröffentlicht: diverse Auftragsproduktionen (ORF, Rotes Kreuz, ……)

Im Plattenladen findet man dich bei: Singer/Songwriter/elektronisch

Wenn du nicht selbst Musik machst, dann hörst du zum Beispiel: Nine Inch Nails, Sphongle, Fat Freddy‘s Drop, ich mag modernes Songwriting mit elektronischen Elementen

Musik machen ist wie…mich in ein Raumschiff zu setzen und abzuheben. Nein, ohne Schmäh, es ist eine eigene Art des Sich-ausdrückens und ich bin sehr glücklich, dass ich in einer Zeit an einem Ort geboren wurde, in der es für jeden möglich ist, mit normalen Computern Instrumente aufzunehmen.

Wenn deine Musik etwas zum Essen wäre, wäre sie: ein Curry mit einem Leberkässemmerl

MP3, CD oder Vinyl? Ich bin ja noch mit Kassetten aufgewachsen, aber mp3’s (>192kbps)

Für welchen Film würdest du gerne den Soundtrack schreiben: ich arbeite gerade an einer EP mit ein paar sehr Balkan-geprägten Rhythmen und Melodien – sehr melancholische Melodien mit Akkordeon, Gitarre und sogar Geige. Ich hab dabei ein Roadmovie im Kopf, der wohl in der Prärie von Ex-Jugoslawien spielt – viel Drama und Emotion.

Bester Moment der Karriere bis jetzt: Als ich die Zusage für die erste Auftragskomposition bekam.

Da willst du unbedingt mal spielen: ich spielte mit meiner damaligen Band viel live, Dreamsinner gibt es bis dato aber nur als Studioband. Ich sehe das als total anderen Ansatz, der sich eben durch den aufgenommenen Output, und nicht durch Live-Performance legitimiert.

Was sollten die Fans über dich wissen: dass die Genrevielfalt etwas total Bezeichnendes für meine Musik ist. Ich höre ja auch verschiedene Sachen, warum soll ich dann nur eine Art von Musik machen?

Was gibt es zu dem ausgewählten Song zu sagen: „Born to have pleasure“ hat eine sehr interessante Geschichte: ein Typ aus Linz, der selber Musik macht, kontaktierte mich via Facebook und wir schrieben einige Zeit, bis er mir dann Songs schickte, damit ich was drauf singe. Ich finde beide Songs, die daraus entstanden sind – „Hope for Love“ und „Born to have pleasure“ – sehr gelungen. Sehr dunkel und morbid. Das Heftige an der Geschichte ist: ich habe den Typen bis zum heutigen Tage noch NIE getroffen und weiß nicht wie er aussieht.

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Berühmte letzte Worte: Scheiß da nix, dann feit da nix

Webauftritt: dreamsinner.bandcamp.com
Fotos: Dreamsinner

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Unsere Zeitung sucht junge Bands und MusikerInnen, die sich im Rahmen unserer wöchentlichen Rubrik „Soundcheck“ der Öffentlichkeit präsentieren wollen. Mehr Infos auf „Wir starten den Soundcheck!“

Bisher:

Verantwortliche Musikredakteurin: Anna Muhr (soundcheck@unsere-zeitung.at)

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